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·20. April 2026
Frauen Fußball heute – FC Bayern Frauen planen nächste Meistersause

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Erst die Männer, dann womöglich auch die Frauen: Der FC Bayern steuert auf eine weitere Meistersause zu. Während die Männer den Titel bereits vorzeitig klargemacht haben, können die Fußballerinnen am Mittwoch bei Union Berlin nachziehen und ihre Serie ausbauen.
Spielerinnen des FC Bayern München nach dem Google Pixel Women’s Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg auf dem FCB Campus in München am 22. Februar 2026. (Leonhard Simon / Getty Images Europe via Getty Images)
Bei Weißbier und Wein stimmten sich die Bosse des FC Bayern bereits auf die nächste Titelparty ein. Präsident Herbert Hainer freute sich dabei nicht nur über die Meisterschaft der Männer, sondern blickte schon voraus: Ihn freue vor allem, „dass unsere Frauen am Mittwoch ihre vierte Meisterschaft in Serie feiern können“. Zum Auftakt der erhofften bayerischen Festwoche legten die Männer vor, die Frauen sollen nun folgen.
Falls das Team von José Barcala am Mittwoch um 18.00 Uhr bei Union Berlin gewinnt, live bei DAZN und MagentaSport, wäre der 19. Ligasieg in Serie perfekt. Dann hätten die Münchnerinnen ihren Meistertitel bereits vier Spieltage vor Saisonende erfolgreich verteidigt. Der achte Meistertitel wäre den dominanten Bayern-Frauen damit praktisch nicht mehr zu nehmen.
Doch die Bayern-Frauen wollen mehr als nur die nationale Krönung. Gelingt der Titelgewinn an der Alten Försterei, könnte der Fokus frühzeitig auf den DFB-Pokal und die Champions League wandern. Der Plan ist klar: erst die Meistereuphorie entfachen, dann den FC Barcelona angreifen. Barcala ist überzeugt, dass sein Team „keine Grenze“ kenne.
Ein kleiner Titelabend in Berlin könnte am Samstag in der Münchner Arena zusätzlichen Schwung bringen, wenn im Halbfinal-Hinspiel der Champions League Barcelona wartet. Los geht es um 18.15 Uhr, zu sehen bei ZDF und Disney+. Gegen den Gegner, gegen den es in der Ligaphase eine bittere 1:7-Klatsche setzte, brauchen die Münchnerinnen zwei Sahnetage, um den Traum vom ersten Triumph in der Königsklasse am Leben zu halten.
Auch im DFB-Pokal haben die Bayern noch Großes vor: Das Traumfinale gegen Wolfsburg steigt am 14. Mai. „Wir wollen bis zum Ende durchziehen, auch wenn uns harte Wochen bevorstehen. Es ist immer alles möglich“, sagte Direktorin Bianca Rech – trotz der leichten Personalsorgen.
Giulia Gwinn kehrte mit einer ausgekugelten Schulter aus dem DFB-Lager zurück und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Flügelstürmerin Klara Bühl fehlt seit Anfang März, könnte aber nach der Hoffnung im Saisonendspurt wieder zur Verfügung stehen. Vor ihrer Verletzung hatte Gwinn auf die Breite des Kaders verwiesen: „Wir haben inzwischen so einen starken Kader, auch in der Breite“, betonte sie und ergänzte, Ausfälle habe das Team bislang gut aufgefangen: „Wir haben da echt eine gute Qualität, sind als Kollektiv sehr stark und wollen wirklich international angreifen dieses Jahr.“
Vor dem Highlight gegen Barcelona steht allerdings zunächst die Pflicht in Berlin. Für Hainer gilt bei den Männern wie offenbar auch bei den Frauen: Die Meisterschaft sei „immer das A und O“, danach richte sich der Blick auf die „Bonusmissionen Champions League und DFB-Pokal“.
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