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·19. April 2026

Freistoßtor ärgert FCN: "War klar, dass er voll draufhalten wird"

Artikelbild:Freistoßtor ärgert FCN: "War klar, dass er voll draufhalten wird"

Der 1. FC Nürnberg bewegt sich weiterhin im Niemandsland der Tabelle. Auch die 40-Punkte-Marke wollte für die Mannschaft von Miroslav Klose an diesem Wochenende noch nicht fallen, weshalb die Zielsetzung im Frankenland minimalistisch bleibt. Ein Freistoßtor ärgerte den Club.

"Es gilt weiter dranzubleiben"

Es schon stark danach aus, dass der 1. FC Nürnberg in Bielefeld nichts anbrennen lässt. Früh gingen die Franken durch einen Treffer von Mohamed Ali Zoma (8.) in Führung und hatten die Partie im ersten Abschnitt unter Kontrolle. "In der zweiten Hälfte hat Bielefeld dann natürlich mehr gemacht. Trotzdem haben wir es bis zum Freistoß ganz gut wegverteidigt", fand FCN-Keeper Jan Reichert, der nach besagter Standardsituation hinter sich greifen musste. Denn Bielefeld erkämpfte sich letztendlich doch noch den Punkt.


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"Das Freistoßtor war natürlich unnötig, weil der Ball durch die Mauer geht", ärgerte sich Reichert nach Abpfiff. "Die Mauer darf natürlich nicht aufgehen. Sie muss sich da einfach anschießen lassen. Es war klar, dass Tim Handwerker voll draufhalten wird." So war es der wuchtige Standard, der Nürnberg den sicheren Sieg raubte. Und dadurch verpasste der FCN auch vier Spieltage vor Schluss die Marke von 40 Zählern, die als Minimalziel gelten dürfte. "Es gilt weiter dranzubleiben. Wir haben nächste Woche eine weitere Chance, um die 40-Punkte-Marke zu knacken. Das wollen wir schaffen", so Reichert.

"Muss man erstmal überstehen"

Cheftrainer Miroslav Klose ging nach dem 1:1-Unentschieden gegen die Bielefelder vermehrt in die Details. "Das Spiel hatte das, was wir alle lieben. Es waren viele Duelle dabei, aber auch spielerische Lösungen", fand der 47-Jährige. Angesichts der Tatsache, dass in Nürnberg wohl nichts mehr anbrennen wird, nahm Klose das Ergebnis sportlich. "In Bielefeld muss man erstmal überstehen, deshalb Kompliment an meine Mannschaft und an die Fans, die eine richtig gute Stimmung gemacht haben", drückte sich der Cheftrainer gewählt aus. Ein weiteres Kompliment gab es zwar speziell für die Kompaktheit, doch der elfte Saisonsieg sprang trotzdem nicht heraus. Es läuft im Frankenland auf ein Saisonende hinaus, dass wenig bleibende Erinnerungen hinterlässt.

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