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·20. August 2026
„Friendly Takeover“: Das gefällt Uli Hoeneß am Klopp-Deal gar nicht

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·20. August 2026

Uli Hoeneß hat sich im Exklusivinterview mit Sky und RTL kritisch zum neuen DFB-Konstrukt um Jürgen Klopp geäußert. Vor allem die Rolle von Klopps Berater Marc Kosicke sorgt beim Bayern-Patron für Unverständnis.
Hoeneß hält Jürgen Klopp für einen hervorragenden Trainer. Mit den Umständen rund um dessen neuen Job beim DFB kann der Bayern-Ehrenpräsident dagegen wenig anfangen. Vor allem die Rolle von Klopps Berater Marc Kosicke sorgt bei ihm für Kritik.
Klopp ist seit Sommer 2026 neuer Bundestrainer und soll nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft einen Neustart bei der deutschen Nationalmannschaft einleiten. Hoeneß traut dem ehemaligen Liverpool-Coach durchaus zu, die Mannschaft voranzubringen. Gleichzeitig warnt er aber davor, Klopp zu früh zum Heilsbringer zu erklären.
„Er kann auch nicht per Handauflegen alles verändern“, sagte Hoeneß im Gespräch mit RTL und Sky. Klopp werde hart arbeiten und vieles verbessern, brauche dafür aber Zeit.
Besonders kritisch sieht Hoeneß allerdings, dass Klopps langjähriger Berater Marc Kosicke ebenfalls in die neue DFB-Struktur eingebunden wurde. „Ich weiß nicht genau, was er da machen soll. Das halte ich für ein Problem“, erklärte der Bayern-Patron.
Für Hoeneß entsteht dadurch ein ungewöhnlicher Eindruck. Er bezeichnete die Konstruktion rund um Klopp und Kosicke als eine Art „friendly takeover“. Aus seiner Sicht wirkt es so, als hätten Klopp und sein Umfeld den DFB ein Stück weit übernommen.
Hoeneß verbindet seine Kritik zudem mit grundsätzlichen Forderungen an den Verband. Die Nationalmannschaften sollten seiner Meinung nach aus dem bisherigen DFB-Apparat ausgegliedert und in eine eigenständige GmbH überführt werden. Entscheidungen über den Bundestrainer müssten von Fußball-Profis getroffen werden und nicht von Funktionären ohne ausreichende sportliche Expertise.







































