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·13. Juni 2026
Frisch aus Aue, jetzt Zweitliga-Bühne: Cottbus schnappt sich Kreativfuß Guttau

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·13. Juni 2026

Energie Cottbus meint es mit der Zweitliga-Rückkehr ernst – und legt den nächsten Drang-nach-vorn-Transfer hin. Julian Guttau kommt ablösefrei aus Aue und soll das Offensivspiel der Lausitzer sofort ankurbeln.
Guttau ist nach Abstieg ohne Vertrag
Nach dem bitteren Gang von Erzgebirge Aue in die Regionalliga nutzt Energie die Gunst der Stunde. Guttau kann den Absteiger nach nur einer Saison ohne Ablöse verlassen und entscheidet sich für den Sprung nach oben statt, direkt in die 2. Bundesliga. Für Cottbus ein Coup: Ein gestandener Mittelfeldspieler mit Offensivdrang, der im besten Fußballalter ist.
Der 26-Jährige war in Aue trotz schwieriger Saison einer der Lichtblicke. In 26 Ligapartien kam er auf sieben Treffer und vier Vorlagen – starke Werte in einem Team, das am Ende runter musste. In der 3. Liga stehen für ihn insgesamt 238 Einsätze, 29 Tore und 32 Assists zu Buche. Die 2. Bundesliga betritt er nun erstmals.
Guttau ist genau der Spielertyp, den Pele Wollitz liebt: ein flexibler Offensiv-Mittelfeldmann, der sowohl Vorbereiter als auch Vollstrecker sein kann. Er fühlt sich auf den Halbpositionen ebenso wohl wie als Zehner, sucht regelmäßig den Abschluss und bringt dazu ordentlich Standardschärfe mit.
Cottbus will nach dem Aufstieg nicht einfach nur mitspielen, sondern aktiv nach vorn verteidigen – dafür braucht es Leute, die aus dem Zentrum heraus Torchancen kreieren. Guttau bringt dieses Gesamtpaket mit und soll der Offensive Variabilität und zusätzliche Abschlussqualität geben.
Der Linksfuß bleibt dem Osten treu: Nach langen Jahren beim Halleschen FC, Stationen in Freiburgs U23, bei 1860 München und zuletzt Aue folgt jetzt der nächste Traditionsklub. Eine Rückkehr zu den Löwen stand zwischenzeitlich ebenfalls im Raum, doch der Lizenz-Kollaps und Zwangsabstieg der Münchner machten den Weg für Cottbus frei.
Für Energie ist Guttau bereits der vierte Neuzugang dieses Sommers – nach Christian Kinsombi, Fousseny Doumbia und Leonardo Bittencourt. Der Kader umfasst nun 22 Profis, im Mittelfeld ist mit Guttau der zehnte Mann dabei. Klar ist: Konkurrenzkampf im Zentrum wird es reichlich geben – und genau das soll den Aufsteiger auf Zweitliga-Niveau bringen.







































