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·4. März 2026
Fritz erklärt, was die Werder-Verantwortlichen noch bei Topp ärgert

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·4. März 2026

Den FC Schalke hätte Keke Topp gewiss nicht für jeden Verein verlassen. Mit Werder Bremen kehrte er im Sommer 2024 zu seinem Jugendverein zurück, dem er sich bereits mit neun Jahren angeschlossen hatte. Doch seitdem kommt der 21-jährige Angreifer nicht wirklich in Fahrt.
Auch in der aktuellen Saison fällt seine Bilanz enttäuschend aus. In der Bundesliga durfte er trotz der - vorsichtig formuliert - nicht gerade rosigen Sturm-Situation beim Weser-Klub bislang nur fünfmal aus der Startelf heraus aufspielen. In wettbewerbsübergreifend 19 Einsätzen kommt Topp auf nur einen einzigen Treffer, bei zwei weiteren Assists.
Den Werder-Verantwortlichen gefällt es offenbar so gar nicht, dass Topp bei seinen Torabschlüssen immer auf Gewalt und Wucht anstatt auf Präzision achtet. Nach der vergebenen Chance zur möglichen 2:0-Führung gegen den 1. FC Heidenheim kommentierte Clemens Fritz gegenüber der Bild: "Wir haben nach dem Spiel gesprochen und sind uns einig, dass ein platzierter Schieber neben seinen kraftvollen Abschlüssen auch eine gute Option sein kann."
Anscheinend gab es für Topp auch schon zuvor Hinweise und Ratschläge, seine Schusstechnik doch etwas anzupassen. Etwas mehr Gefühl, weniger Vorschlaghammer.
Grundsätzlich bringe Topp jedoch "eine gute Energie" ins Spiel, am finalen Siegtreffer vom vergangenen Wochenende sei er zudem "entscheidend beteiligt" gewesen, lobte ihn Peter Niemeyer. Und dennoch: "Positiv ist auch, dass er in Abschlusssituationen kommt. An denen muss er weiterarbeiten, in seine Abläufe kommen und dranbleiben."
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