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·9. Mai 2026

"Fühlt sich beschissen an": Große Enttäuschung beim SCP

Artikelbild:"Fühlt sich beschissen an": Große Enttäuschung beim SCP

Beim 2:2 gegen den Karlsruher SC gab der SC Paderborn eine Führung aus der Hand und musste sich am Ende mit einem Punkt zufrieden geben. Ein weiterer schmerzhafter Rückschlag im Aufstiegskampf.

"Wir müssen das zweite machen"

Der SC Paderborn hat es verpasst, im Aufstiegsrennen vorzulegen und den Druck auf die Konkurrenz zu erhöhen. Wenige Minuten nach dem Spielende konnte SCP-Trainer Ralf Kettemann seinen Frust nicht verbergen: "Es fühlt sich beschissen an. Es fällt mir schwer, weil ich schon das Gefühl hatte, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen." Denn nach der frühen Führung durch Filip Bilbija (20.) hätten die Hausherren nachlegen können. "Wir müssen das zweite machen kurz vor der Halbzeit", trauerte Kettemann der vergebenen Chance von Nick Bätzner nach.


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Zudem bemängelte der 39-Jährige die fehlende Genauigkeit beim entscheidenden Pass: "Was mir wehtut, sind die Momente drumherum, wo wir einfach so weg geben, wo wir nicht so scharf waren. Das hat mich ein bisschen an die Hinrunde erinnert." Anstatt das Spiel vorzeitig zu entscheiden, ließ der SCP den Gegner zurückkommen. Innerhalb von vier Minute stellte der KSC auf 1:2. "Man hat auch gemerkt, dass es etwas mit uns macht und dass es schwierig ist, den Kopf oben zu behalten", schilderte Kettemann diese Phase. Aber seine Elf stand nochmal auf und rettete den Punkt. "Respekt vor der jungen Truppe, dass wir den Ausgleich gemacht haben."

"Ich ziehe den Hut vor den Jungs"

Insgesamt überwogen aber die negativen Emotionen beim SCP-Trainer: "Für den Moment müssen wir die Enttäuschung zulassen. Es tut schon sehr weh grad." Erst im späteren Verlauf der Pressekonferenz kam er dazu, seine Mannschaft zu loben. "Ich möchte den Hut ziehen vor unseren Jungs. Ich finde, wir haben hier ein gutes Heimspiel absolviert. Haben eine gute Reaktion gezeigt auf Elversberg." Außerdem musste er kurzfristig auf den Ausfall von Kapitän Felix Götze reagieren, der Probleme im Leistenbereich hatte. Dafür wurde Mattes Hansen ins kalte Wasser geworfen. "Ich war super zufrieden mit Mattes. Er kommt rein und macht ein top Spiel. Ich ziehe den Hut, dass er das so annimmt."

Durch den Punktgewinn rückte Paderborn vorerst auf den dritten Platz, muss nun aber zuschauen, was Hannover 96 beim VfL Bochum und Elversberg bei Fortuna Düsseldorf machen. Der Traum von der Bundesliga liegt nicht mehr in der eigenen Hand. "Ich kann dir nicht sagen, wie viel Prozent ich noch dran glaube", sagte Kettemann. Für seine Mannschaft steht nur noch das Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 auf dem Programm. "Wir sind dabei. Am letztne Spieltag geht es auf jeden Fall um etwas. Ich kann versprechen, dass wir nochmal alles reinhauen werden. Ob es 90 oder 270 Minuten sein werden, werden wir sehen", so Kettemann im Hinblick auf mögliche Relegationsspiele um den Aufstieg.

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