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·3. Mai 2026

Fußball Bundesliga Abstiegskampf & Tabelle: Mutloses St. Pauli in großer Gefahr – Mainz gerettet

Artikelbild:Fußball Bundesliga Abstiegskampf & Tabelle: Mutloses St. Pauli in großer Gefahr – Mainz gerettet

Der FC St. Pauli hat gegen den FSV Mainz 05 erneut einen schwachen Auftritt hingelegt und steht im Bundesliga-Abstiegskampf weiter massiv unter Druck. Beim 1:2 (0:2) in Hamburg kamen die Kiezkicker erst spät auf Touren, während die Rheinhessen ihren Klassenverbleib für die kommende Saison endgültig absicherten.

Conor Metcalfe vom FC St. Pauli reagiert auf den Schlusspfiff des Bundesligaspiels gegen 1. FSV Mainz 05 im Millerntor-Stadion am 3. Mai 2026 in Hamburg. (Maja Hitij / Getty Images Europe via Getty Images)


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Früher Rückstand, kaum Durchschlagskraft

Trainer Alexander Blessin geriet in der Schlussphase sichtbar mit Schiedsrichter Timo Gerach aneinander, fuchtelte gestenreich mit den Armen, zeigte auf seine Uhr und ärgerte sich über den pünktlichen Abpfiff. Der Ärger kam nicht von ungefähr, denn St. Pauli war gegen Mainz lange viel zu harmlos und verlor mit jedem weiteren schwachen Auftritt an Boden im Kampf um den Ligaverbleib. Sechs Punkte trennen die Hamburger nun von Rang 15.

„Es muss eine mentale Sache sein. Schon das Spiel zuvor ist es um uns nach einem frühen Gegentor passiert“, sagte Torwart Nikola Vasilj. „Wir haben immer noch alles in den eigenen Händen und müssen aus den letzten zwei Spielen so viel rausholen wie möglich.“ Gleichzeitig betonte der Keeper: „Jetzt müssen wir zusammenhalten. Wir haben es in dieser Saison immer wieder geschafft, zurückzuschlagen.“

Die Mainzer setzten ihren Schlussspurt im sicheren Wissen fort, auch 2024/25 erstklassig zu bleiben. „Wir haben eine schöne Rückrunde gespielt“, sagte Stürmer Philipp Tietz, der für St. Pauli kaum zu kontrollieren war. „Ich trinke definitiv ein Bierchen heute Abend“.

Mainz schlägt früh zu

Die Gäste aus Rheinhessen, die zuvor drei Partien lang nicht gewonnen hatten, legten den Grundstein für den Erfolg früh. Tietz traf in der 6. Minute, Philipp Mwene erhöhte in der 40. Minute. Für St. Pauli war der Anschluss von Abdoulie Ceesay in der 87. Minute zu spät.

Die Hamburger rutschten damit auf acht Spiele ohne Sieg und verärgerten ihre Fans zunehmend. Die erste Halbzeit war von der Mannschaft des 52 Jahre alten Blessin äußerst schwach, im zweiten Durchgang bestätigte sich erneut, warum St. Pauli die offensivschwächste Mannschaft der Liga stellt.

Eine Woche nach dem 0:2 gegen Schlusslicht Heidenheim und nach intensiven Diskussionen über die jüngsten Leistungen schickte Blessin seine Elf auf zwei Positionen verändert auf den Platz. Er hatte sich selbst vorgenommen, ein möglichst widerstandsfähiges Team aufzustellen. Nach dem Patzer von Werder Bremen und dem verpassten Sieg des 1. FC Köln bot sich die Gelegenheit, den Druck auf die Konkurrenz mit einem Dreier wieder deutlich zu erhöhen. Auch der drohende Abstiegsshowdown am letzten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg ist längst im Hinterkopf von Kapitän Jackson Irvine und seinen Mitspielern.

Zu spät wach

Nach einer frühen Kopfballchance von Tomoya Ando in der 4. Minute verloren die Braun-Weißen völlig den Zugriff. Der frühe Rückschlag durch Tietz wirkte sichtbar nach, zudem brachte St. Pauli die Mainzer immer wieder mit Fehlpässen selbst in gefährliche Räume. Der zweite Gegentreffer war die logische Folge.

Zur Pause stellte Blessin die Abwehr von einer Dreier- auf eine Viererkette um und brachte mit Connor Metcalfe für Danel Sinani einen frischen Offensivmann. Doch auch danach blieb Mainz lange gefährlicher. Tietz hatte per Kopf die frühe Vorentscheidung auf dem Fuß, sein Versuch klatschte an die Latte (64.).

St. Pauli agierte oft viel zu umständlich, Sinnbild dafür war der verpasste Abschluss von Ceesay frei vor dem wenig geforderten Mainzer Torwart Daniel Batz (74.). Erst kurz vor dem Ende machte es der eingewechselte Angreifer besser und sorgte mit seinem Treffer für eine enge Schlussphase. Zu spät.

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