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·16. Mai 2026

Fußball heute – Gelungene Generalprobe: Freiburg erreicht Conference League

Artikelbild:Fußball heute – Gelungene Generalprobe: Freiburg erreicht Conference League

Der SC Freiburg hat seine letzte Bundesliga-Aufgabe vor dem Europa-League-Finale gegen RB Leipzig mit 4:1 gewonnen und sich damit Rang sieben gesichert. Der Erfolg bringt den Breisgauern in der kommenden Saison sicher die Conference League, bei einem Sieg im Endspiel am Mittwoch in Istanbul gegen Aston Villa sogar den Sprung in die Champions League. Für den ersten Freiburger Sieg an einem letzten Spieltag seit 2020 sorgten Jan-Niklas Beste, Igor Matanovic, Matthias Ginter und Derry Scherhant.

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Igor Matanović vom SC Freiburg bejubelt seinen Treffer zum 2:0 beim Bundesliga-Spiel zwischen dem SC Freiburg und RB Leipzig im Europa-Park-Stadion in Freiburg im Breisgau, Mai 2026. Daniela Porcelli / Getty Images


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Freiburg mit Rückenwind nach Istanbul

Vier Tage vor dem größten Spiel der Vereinsgeschichte fiel es der Mannschaft von Julian Schuster zunächst sichtlich schwer, den Fokus noch einmal ganz auf die Bundesliga zu richten. Matthias Ginter brachte es vor dem Anpfiff auf den Punkt: „Wenn wir alle ehrlich sind, ist das schon das etwas größere Spiel am Mittwoch in Istanbul“, sagte der Verteidiger. „Natürlich haben wir noch zwei Spiele. Aber es ist ganz normal, dass der Fokus ein bisschen verrückt ist.“

Trotz dieser Vorzeichen begann die Partie mit einem frühen Warnschuss der Leipziger. Bereits nach 100 Sekunden tauchte Yan Diomande frei vor dem Tor auf, brachte den Abschluss aber zu unpräzise an. Danach übernahm Freiburg jedoch zunehmend die Kontrolle und wirkte gegen den Tabellendritten phasenweise spielbestimmend.

Effiziente Breisgauer vor 33.600 Zuschauern

Die Gastgeber nutzten ihre erste Drangphase eiskalt. Nach einem Lattenkopfball von Ginter staubte Jan-Niklas Beste zum 1:0 ab, nur 120 Sekunden später köpfte Igor Matanovic eine Flanke von Johan Manzambi von rechts wuchtig zum 2:0 ein. Leipzig ließ sich davon vor 33.600 Zuschauern allerdings kaum beeindrucken und schaltete auch ohne den fehlenden Kapitän David Raum einen Gang hoch.

Assan Ouédraogo verkürzte nach einer starken Finte aus 19 Metern mit dem linken Fuß flach ins Eck. Kurz vor der Pause rettete Noah Atubolu den Sport-Club zudem bei einem wuchtigen Flachschuss von Conrad Harder vor dem Ausgleich.

Ginter trifft nach der Pause, Scherhant setzt den Schlusspunkt

Direkt nach dem Seitenwechsel erwischte Freiburg erneut einen perfekten Start. Nach einer Ecke traf Ginter zum 3:1, danach zog sich der Sport-Club etwas zurück. Leipzig drängte nun zwar unermüdlich, fand gegen die kompakte Freiburger Ordnung aber nur selten den entscheidenden Weg in die Gefahrenzone.

Stattdessen setzte Freiburg immer wieder Nadelstiche über schnelle Gegenstöße. Einer davon führte in der 75. Minute zum 4:1 durch Derry Scherhant. Für Leipzig war der Rückstand nicht mehr aufholbar, obwohl der dritte Platz und die damit verbundene Champions-League-Qualifikation bereits zuvor festgestanden hatten. Mit 65 Punkten verpasste RB dennoch die beste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte um zwei Zähler.

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