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·16. Mai 2026
Gelungene Generalprobe: Freiburg erreicht Conference League

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·16. Mai 2026

Freiburg gewinnt vor dem Europa-League-Finale gegen Aston Villa souverän gegen RB Leipzig und beendet die Bundesliga auf Platz sieben.
Der SC Freiburg spielt auch in der kommenden Saison sicher international und geht mit ordentlich Rückenwind in das größte Spiel der Vereinsgeschichte. Bei der Generalprobe für das Finale in der Europa League bezwangen die Breisgauer RB Leipzig mit 4:1 (2:1) und sicherten sich in der Bundesliga Rang sieben. Damit geht es in der kommenden Spielzeit mindestens in die Conference League, mit einem Endspiel-Sieg gäbe es ein Upgrade in die Champions League.
Jan-Niklas Beste (24.), Igor Matanovic (26.), Matthias Ginter (47.) und Derry Scherhant (75.) schossen den Sport-Club zum ersten Sieg an einem letzten Spieltag seit 2020. Das große Duell mit Aston Villa am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL) in Istanbul kann kommen. Für Leipzig war das Anschlusstor von Assan Ouédraogo (33.) zu wenig, Platz drei und die damit verbundene Champions-League-Qualifikation war aber bereits zuvor gesichert. Mit 65 Punkten wurde allerdings die beste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte um zwei Zähler verfehlt.
Vier Tage vor dem Endspiel fiel es den Breisgauern eigentlich schwer, den Fokus nochmals komplett auf die Bundesliga zu legen. "Wenn wir alle ehrlich sind, ist das schon das etwas größere Spiel am Mittwoch in Istanbul", sagte Ginter: "Natürlich haben wir noch zwei Spiele. Aber es ist ganz normal, dass der Fokus ein bisschen verrückt ist." In der Tat brauchte die Mannschaft kurz Anlaufzeit, doch Leipzigs Yan Diomande schloss nach 100 Sekunden allein vor dem Tor zu lasch ab.
Nach diesem Schreckmoment fand der Sport-Club allerdings schnell in die Partie, war gegen den Tabellendritten gar die spielbestimmende Mannschaft. Beste staubte nach einem Lattenkopfball von Ginter erfolgreich ab, nur 120 Sekunden später nickte Matanovic eine Flanke von Johan Manzambi von der rechten Seite stark ein. Leipzig zeigte sich vor 33.600 Zuschauern davon allerdings kaum geschockt, schaltete vielmehr auch ohne den fehlenden Kapitän David Raum einen Gang hoch.
Ouédraogo schoss nach starker Finte aus 19 Metern mit links perfekt flach ins Eck, kurz vor der Pause verhinderte dann Noah Atubolu bei einem strammen Flachschuss von Conrad Harder den Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel erwischte Freiburg mit dem Treffer von Ginter nach einer Ecke einen Blitzstart und zog sich dann zurück. Leipzig rannte nun unermüdlich an, entwickelte aber nur selten wirkliche Gefahr. Stattdessen setzte die Elf von Julian Schuster mit Kontern immer wieder Nadelstiche. Wie beispielsweise beim Treffer zum 4:1 durch Scherhant.


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