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·11. Juni 2026
Fußball heute Testspielergebnis – Tuchel nennt Gewitter-Verzögerung „Vorgeschmack“ auf die WM

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Englands Coach Thomas Tuchel rechnet bei der Fußball-WM 2026 mit weiteren wetterbedingten Unterbrechungen. Nach der wegen eines Gewitters verspäteten englischen Generalprobe in Orlando gegen Costa Rica sprach der Teammanager der Three Lions von einem „kleinen Vorgeschmack auf das, was passieren kann“. England gewann mit 3:0 gegen Costa Rica, dabei wurde gleich elf Mal gewechselt.

Thomas Tuchel, Cheftrainer der englischen Nationalmannschaft, reagiert emotional an der Seitenlinie beim Freundschaftsspiel gegen Costa Rica am 10. Juni 2026 im Inter&Co Stadium in Orlando, Florida. (Richard Pelham / Getty Images)
Die Partie gegen Costa Rica hatte in Florida erst mit einer Stunde Verzögerung begonnen, weil Blitzeinschläge in Stadtnähe einen pünktlichen Anpfiff um 16.00 Uhr Ortszeit unmöglich machten. Tuchel erklärte bei ITV: „Wir waren uns der Situation schon vorher bewusst – jetzt erleben wir sie“.
Für den 51-Jährigen war der Ablauf dennoch kein Problem. „Das ist kein Problem. Es darf kein Grund dafür sein, die gute Stimmung oder die Geduld zu verlieren – oder den Hunger darauf, das Spiel zu bestreiten. Wir haben es schon im Hotel bemerkt, daher war es unkompliziert. Wir haben einfach gesagt: ‚Eine halbe Stunde später im Bus, und dann geht’s los.’“
Auch die Zuschauer spürten die Folgen direkt. Die bereits im Stadion wartenden Fans wurden aufgefordert, die Tribünen zu verlassen und sich in den gesicherten Bereichen im Stadionumlauf vor möglichen Blitzeinschlägen in Sicherheit zu bringen.
Gewitter gehören in den USA zum Alltag, deshalb überrascht die Entwicklung im WM-Sommer kaum. Schon bei der Klub-WM vor einem Jahr kam es mehrfach zu Verzögerungen, und auch in der direkten Vorbereitung auf das Turnier hatte das Wetter für Durcheinander gesorgt. Erst eine Woche zuvor war der Test zwischen Saudi-Arabien und Puerto Rico in Austin, Texas, wegen Blitzeinschlägen nach 21 Minuten für fast zwei Stunden unterbrochen worden.
Sportlich ließ sich England von der Unterbrechung nicht beirren und setzte sich klar mit 3:0 gegen Costa Rica durch. Declan Rice traf in der 9. Minute, Anthony Gordon erhöhte in der 68. Minute per Handelfmeter, ehe Ollie Watkins in der 87. Minute den Endstand herstellte.
Kapitän Harry Kane von Bayern München stand wie gewohnt in der Startelf, blieb diesmal aber ohne Tor und wurde in der 63. Minute ausgewechselt.







































