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·4. Juni 2026
Fußball heute: Wer spielt in der Deutschland WM 2026 Aufstellung in der Offensive?

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Im DFB-Angriff bleibt der Konkurrenzkampf vor der WM-Generalprobe in den USA hoch. Kai Havertz sieht das gelassen, weil der große Konkurrenzdruck aus seiner Sicht eher ein Vorteil ist und es für alle Beteiligten keinen Grund zur Eskalation gibt. Doch wie wird die Deutschland Aufstellung bei der WM 2026 aussehen?

Die deutsche Nationalmannschaft stellt sich mit den Einlaufkindern vor dem Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026 in der MEWA Arena in Mainz auf. Für die DFB-Auswahl war die Partie der letzte Test vor der WM 2026. (Copyright AFP)
In Chicago, wo die Nationalmannschaft ihr Quartier bezogen hat, sprach der frischgebackene englische Meister zunächst nur über eine Randnotiz. Beim Uno sei er bislang noch nicht gefragt worden, berichtete Havertz. Auf dem Platz aber ist der 26-Jährige nach den klaren Aussagen von Julian Nagelsmann gesetzt und wird am Samstag um 20.30 Uhr MESZ gegen die USA im Soldier Field im Sturmzentrum beginnen. Damit verdrängt er Deniz Undav, der zuletzt mit seinen Treffern gegen Finnland beim 4:0 besonders aufgefallen war, vorerst auf die Bank.
Havertz ordnete die Lage nüchtern ein und verwies auf die Breite im deutschen Angriff. „Wir haben viele Optionen. Es ist gut, so ein Problem zu haben. Viele Spieler haben eine gute Saison gespielt. Diese Vielseitigkeit braucht man im Turnierverlauf“, sagte er und erinnerte an Mario Götze, der im WM-Finale 2014 gegen Argentinien beim 1:0 nach Verlängerung als Joker zum goldenen Tor kam: „Mario Götze ist da auch von der Bank gekommen.“
Dass Havertz in den USA seinen Platz im Zentrum nicht verliert, hatte Nagelsmann schon nach dem überzeugenden Sieg gegen Finnland deutlich gemacht. „Wir brauchen Kai“, stellte der Bundestrainer klar. Zugleich hob er das außergewöhnliche Champions-League-Finale seines Angreifers hervor und betonte, man habe „seine Bedeutung gesehen, seinen Fleiß in der Defensive, seine brutale Kopfballstärke auch defensiv bei Standards“. Danach fand Nagelsmann nur lobende Worte für den Offensivmann: „Er ist ein sehr guter Mensch, ein richtig guter Typ und Topspieler.“
Doch auch andere drängen sich auf. Undav geht nach einer starken Saison beim VfB Stuttgart mit viel Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben, Florian Wirtz kann in jeder Partie den Unterschied ausmachen, und bei Jamal Musiala hofft man nach seiner langen Verletzungspause fast täglich auf den Durchbruch. Auch Leroy Sané, Nick Woltemade und der junge Lennart Karl wollen ihre Chancen nutzen. Karl, der sich „nix scheißt“, überzeugte bei seinem Startelfdebüt gegen die Finnen auf Anhieb. Dahinter lauern zudem Jamie Leweling und Maximilian Beier auf Einsatzzeiten.
Havertz selbst sieht die personelle Dichte als Pluspunkt. „Lieber mehr gute Spieler als zu wenige“, sagte er und ergänzte mit Blick auf die anstehende WM: „Es wird kein Drama geben.“ Für das Turnier, das am 11. Juni in den USA, Mexiko und Kanada beginnt, will er als Führungsspieler vorangehen. Dabei hilft ihm inzwischen auch sein gewachsenes Defensivspiel, das er sich „in den letzten Jahren bei Arsenal extrem entwickelt“ habe. In der Premier League müsse mittlerweile „jeder Spieler bereit sein, defensive Wege zu gehen“, erklärte er.
Offensiv will Havertz trotzdem die Hauptrollen übernehmen. Deshalb sieht er sich bei der Endrunde auch als erste Wahl vom Punkt. Nagelsmann habe zwar noch „keine Hierarchie“ bei den Elfmeterschützen festgelegt, „aber ich war in den letzten Jahren immer der Elfmeterschütze“, sagte der 26-Jährige. In dieser Phase seiner Karriere spielte er häufig als Mittelstürmer. Nach der Heim-EM 2024 setzte die DFB-Auswahl allerdings auch auf die offensive Dreierreihe Musiala, Havertz und Wirtz hinter einem Stoßstürmer wie Niclas Füllkrug oder Tim Kleindienst. „Ich bin vielseitig und kann unterschiedliche Rollen spielen. Ich fühle mich auf allen vier offensiven Positionen wohl“, sagte Havertz. Und womöglich darf er schon bald auch beim Uno mitmischen.







































