Fynn Schenten arbeitet an seiner Zukunft – Leihe, U21 oder doch die Chance bei den Profis? | OneFootball

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·16. Juni 2026

Fynn Schenten arbeitet an seiner Zukunft – Leihe, U21 oder doch die Chance bei den Profis?

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Fynn Schenten arbeitet an seiner Zukunft – Leihe, U21 oder doch die Chance bei den Profis?

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Redaktion

16 Juni, 2026

Fynn Schenten möchte sich einen Kaderplatz für die Bundesliga erarbeiten und schiebt dafür während des Urlaubs in Spanien Extraschichten auf dem Trainingsplatz. Im Trainingslager in Spanien machte er vor einem halben Jahr seine ersten Erfahrungen mit dem Profikader. Nun stellt sich die Frage, wo sich der 18-Jährige in der kommenden Saison am besten entwickeln kann. Wie geht es weiter mit Fynn Schenten beim 1. FC Köln?

Unter René Wagner erhielt der Youngster keine Chance mehr, unter Lukas Kwasniok gab er sein Profidebüt. Nun stellt sich die Frage, wie es mit dem Stürmer weitergeht.

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Fynn Schenten für die U19 des 1. FC Köln gegen Inter Mailand

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Auch Fynn Schenten kommt dieser Tage nicht umher, Bilder aus dem Süden Europas via Social-Media in die Welt zu schicken. Doch unter die Urlaubsbilder mischen sich auch Aufnahmen von hartem Training. Der Schweiß fließt jedenfalls nicht nur aufgrund der Sonne. Schenten will es offenbar noch einmal wissen, will sich eine weitere Chance bei den Profis erarbeiten. Die erste bekam er ebenfalls in Spanien. Wenn auch auf dem Festland, im Winter in La Nucia. Hat er diese genutzt? Seit seinem Bundesligadebüt im Januar in Heidenheim kam Fynn Schenten nur noch sechs weitere Male zu Kurzeinsätzen für die Profis. Die Konkurrenz auf der Stürmerposition war für mehr einfach zu groß, sodass nach seiner Vertragsverlängerung keine weitere Bundesligaminute folgte. Zuletzt wurde daher auch über eine angedachte Leihe des jungen Angreifers spekuliert. Ein Modell, das durchaus Sinn ergeben könnte.

Lemperle und Urbig als Vorbilder

Schon in der jüngeren Vergangenheit setzte der FC auf Leihgeschäfte mit den eigenen Toptalenten, um ihnen Spielpraxis auf dem höchsten Niveau zu bescheren. So wechselte Torwarttalent Jonas Urbig leihweise in die 2. Bundesliga und konnte bei seinen Stationen in Regensburg und Fürth überzeugen und seine ersten Schritte im Profifußball gehen. Der Keeper bekam schließlich die Chance als Nummer Eins und wechselte schließlich zum deutschen Rekordmeister und brachte dem Domstädtern eine Millionensumme. Ähnliches gilt für Tim Lemperle. Dessen Entwicklung schien zu stagnieren, sodass auch er leihweise nach Fürth wechselte. Dort ging er den nächsten Entwicklungsschritt und wirkte nach seiner Rückkehr wie ausgetauscht. In seiner letzten Saison in Köln trug er einen maßgeblichen Anteil zum direkten Wiederaufstieg bei.  

Leihen können eine Karriere also durchaus ankurbeln. Denn gerade im jungen, entwicklungsfähigen Alter ist Spielpraxis essenziell. Und ob Schenten diese beim FC bekommen würde, darf zumindest in Frage gestellt werden. Denn neben Ragnar Ache und Marius Bülter schauen sich die Geißböcke wohl nach einem weiteren Stürmer um. Das dürfte die Chance auf Einsatzzeiten für den 18-Jährigen definitiv verschlechtern. Schenten kam bis jetzt unter Wagner ohnehin auf keine einzige Kadernominierung. Daher liegt die Idee nahe, zumindest temporär das Weite zu suchen, um Spielpraxis auf dem höchstmöglichen Niveau zu sammeln. Bisher werden aber keine potenziellen Leihklubs gehandelt.

Umweg über die U21?

Sollte sich für den Spieler und den Verein keine interessante Option bieten, würde Schenten vermutlich in der U21 unterkommen, um sich in der Regionalliga West für höhere Aufgaben zu empfehlen. Dort kam er in der abgelaufenen Spielzeit bereits sechs Mal zum Einsatz wobei ihm ein Tor und eine Vorlage gelangen. In der Mannschaft von Evangelos Sbonias würde er auf einige Mitspieler aus der U19 treffen. In der wusste der Deutsch-Franzose besonders zu überzeugen. In 25 Spielen kam er auf 19 Tore und traf in fünf UEFA Youth League-Spielen gleich sechs mal. So auch beim Highlightspiel in Müngersdorf vor 50.000 Zuschauern gegen Inter Mailand.

Dass man Schenten perspektivisch zutraut häufiger in diesem Stadion aufzulaufen, haben die Verantwortlichen in der abgelaufenen Saison untermauert. Nicht umsonst wird man den 18-Jährigen mit ins Trainingslager nach La Nucía genommen haben. Dort hinterließ er einen guten Eindruck. Denn direkt im ersten Spiel nach der Winterpause stand Schenten in der Startelf gegen Heidenheim und durfte sein Bundesligadebüt feiern. Sein zu diesem Zeitpunkt auslaufender Vertrag wird dabei sicherlich auch eine Rolle gespielt haben. Mit Kurzeinsätzen in den Folgewochen gab man dem Talent die Chance sich zu beweisen, sodass sich Spieler und Verein auf einen Vertrag bis 2030 einigen konnten.

Wie es für den jungen Stürmer weitergeht, wird die Sommervorbereitung zeigen. Die Extraschichten im Urlaub werden in Köln aber sicherlich nicht schlecht ankommen und einen guten Eindruck beim neuen Cheftrainer René Wagner hinterlassen. Denkbar also auch, dass sich Wagner zu Beginn der Vorbereitung den Spieler genau anschaut und ihm die Chance gibt, sich zu beweisen ehe die Entscheidung über seine Rolle in der kommenden Saison getroffen wird.


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