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·30. Juli 2026
Beispiel Fynn Schenten: Das ist der Plan hinter den Leihen beim 1. FC Köln

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Simon Bartsch
30 Juli, 2026
Während die Profis des 1. FC Köln in Kitzbühel fleißig trainieren, ist für Fynn Schenten Schwitzen bei Roda Kerkrade angesagt. Der Angreifer soll in den Niederlanden Spielpraxis sammeln und dann stärker zurückkommen.

Fynn Schenten wird erst einmal in Kerkrade spielen
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Fynn Schenten hat am Dienstag das Dutzend bei den Geißböcke voll gemacht. Der Offensivspieler wurde an Roda Kerkrade verliehen, ist damit der zwölfte Abgang in dieser Saison. Der Youngster hatte noch in der abgelaufenen Spielzeit sein Debüt unter Lukas Kwasniok gefeiert, blieb dann aber meist außen vor, spielte unter René Wagner gar keine Rolle mehr. „Er hat die ersten Minuten im Rhein-Energie-Stadion gesammelt bei den Profis, dann hat er in der U21 jetzt auch ein paar Mal gespielt und wir haben gesagt, okay, gerade aus der Situation heraus, schauen wir mal, dass er einen Zwischenschritt bekommt, um sich dann nochmal weiterzuentwickeln“, so Thomas Kessler. „In der jüngeren Vergangenheit gab es ja genügend Beispiele, die einen Zwischenschritt gemacht haben, dann zu uns zurückgekommen sind und gespielt haben. Das versuchen wir jetzt auch wieder.“
Tatsächlich gab es die Beispiele wie Tim Lemperle und Jonas Urbig, die in ihren Leihen definitiv gewachsen sind. Auch einem Salih Özcan tat die Zeit in Kiel damals nicht schlecht. Dennoch dürfte gerade für einen Spieler wie Schenten, der eben schon gegen Heidenheim in der Anfangsformation gestanden hat und gegen die Bayern ran durfte, zumindest einen leichten grad der Enttäuschung verspürt haben. „Ich nehme gerne dieses Bild zur Erklärung. Es gibt das Franz-Kremer-Stadion und das RheinEnergieStadion, wenn das Franz-Kremer-Stadion irgendwann ein Stück weit zu klein wird, weil du schon viele Spiele gemacht hast, und es aber noch nicht reicht, permanent im RheinEnergieStadion zu spielen, dann musst du irgendwie schauen, dass du einen Zwischenschritt machen kannst“, erklärte Kessler. Heißt wohl: Für die Profis noch nicht gut genug, für die U21 dagegen schon.
Wie gut die Leihe Julian Pauli getan hat, wird sich dann wohl diese Saison zeigen. Der Innenverteidiger bekommt bei den Profis seine Chance. „Julian Pauli ist jetzt hier, hat eine Leihe bei Dynamo Dresden gehabt, wo er gute Leistungen gezeigt hat“, sagte Kessler. „Die Leihe von Elias Bakatukanda war am Ende leider ein bisschen durchwachsen, dass wir da schon noch schauen, dass wir vielleicht die Möglichkeit bekommen, dass er auch viel Spielzeit kommt, die auf einem höheren Niveau als Regionalliga ist.“ Der Abwehrspieler soll also wie berichtet, noch einmal verliehen werden. Doch da ist ja noch ein weiterer Spieler mit Ambitionen. „Um auf Malek (El Mala; Anm. d. Red.) zu kommen: Dadurch, dass er in den letzten zwei Jahren eigentlich viel von Verletzungspech verfolgt wurde, ist die Regionalliga aus unserer Sicht genau der richtige Schritt für ihn, um einfach kontinuierlich mit uns zu arbeiten, auch mit unserer athletischen Abteilung zu arbeiten, um ihn zu stabilisieren.“
Die Tür zu den Profis ist aber alles andere als verschlossen: „Und dann wird ihn ein gutes Regionalliga-Jahr sicherlich noch einen Schritt weiter heran bringen an die Situation, dass wir dann auch darüber nachdenken, dass er dann auch hier oben stattfindet“, sagt Kessler.
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