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·16. Januar 2026
Galatasaray bleibt hart: 15 Millionen Euro für Hakan Calhanoglu – Inter blockt weiter im Winter

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·16. Januar 2026

Galatasaray drückt im Transferpoker um Hakan Calhanoglu erneut auf den Startknopf. Nachdem ein Anlauf im Sommer an hohen Ablöseforderungen gescheitert war, wollen die Gelb-Roten die Mittelfeldfrage diesmal mit einem klaren Ziel lösen: Der türkische Nationalmannschaftskapitän von Inter Mailand soll zur Schlüsselfigur eines Plans werden, der sportliche Stabilität und Führungsqualität zusammenführt.
Nach Informationen von A Spor hat Galatasaray ein Budget von 15 Millionen Euro für den 31-jährigen Mittelfeldstrategen bereitgestellt. Die Vereinsführung will in Mailand mit einem offiziellen Angebot vorstellig werden und dabei vermeiden, dass sich die Verhandlungen wie im Sommer in die Länge ziehen. Damals soll es eine Ausgangslage von 30 Millionen Euro gegeben haben – nun setzt Galatasaray darauf, dass Alter und Vertragssituation eine neue Bewertung erzwingen.
Entscheidend für die neue Offensive ist die interne Rückendeckung. Präsident Dursun Özbek soll seine volle Zustimmung gegeben haben, woraufhin sich die Verantwortlichen auf den Weg nach Mailand machten. Im Klub gilt Calhanoglu als Spieler, der „die Bedürfnisse im Mittelfeld endgültig lösen“ kann – ein Ansatz, der sportliche Notwendigkeit und Symbolkraft verbindet.
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Auf der Gegenseite bleibt die Haltung von Inter jedoch hart. In der Ausgangslage wird zwar erwartet, dass sich der italienische Klub gegenüber der Sommerforderung bewegen könnte, doch für den Winter ist die Tür offenbar nur angelehnt – wenn überhaupt. Laut dem italienischen Medienberichten soll Inters aktuelle Forderung bei 20 Millionen Euro liegen. Gleichzeitig heißt es, dass der Verein den Spieler in der Winterpause nicht verlieren will, weil er in den Plänen von Trainer Cristian Chivu eine Schlüsselrolle einnimmt.
Galatasaray will den Prozess dennoch forcieren – unter anderem mit dem Argument, dass Calhanoglu den Wunsch habe, in die Türkei zu wechseln und das gelb-rote Trikot zu tragen. Genau dieser Faktor soll als Druckmittel dienen, um Inter zum Einlenken zu bewegen. Die Verhandlungen dürften deshalb an Intensität gewinnen, auch wenn die Machtverhältnisse im Winter klar zugunsten des italienischen Klubs liegen.
Sportlich untermauert Calhanoglu seinen Status weiterhin. In dieser Saison stand er in 22 Pflichtspielen für Inter auf dem Platz und kommt dabei auf acht Tore sowie vier Vorlagen für die „Nerazzurri“ – eine der produktivsten Phasen seiner Karriere, getragen von seiner Führungsrolle im Zentrum. Nach einer Verletzung im Topspiel gegen den SSC Neapel, wo er abermals als Torschütze in Erscheinung trat, muss er zwar kurz pausieren (mehr erfahren), soll aber laut Darstellung bis Ende des Monats wieder voll einsatzfähig sein.
Parallel zu den konkreten Zahlen aus der Türkei kam aus Italien ein Hinweis, der die Dynamik verändern könnte. Laut einer Meldung von Gianluca Di Marzio hat Inter nicht die Absicht, Verhandlungen mit Galatasaray über einen Transfer aufzunehmen. Demnach seien aktuell keine Gespräche geplant, da Inter den Spieler nicht verlieren will – und weil die Winterphase als denkbar ungünstiger Zeitpunkt gilt, um eine zentrale Achse zu verändern.
In der Meldung wird zudem daran erinnert, dass Galatasaray bereits im vergangenen Sommer Interesse zeigte. Die neue Lage deutet jedoch darauf hin, dass der Transfer im Januar schwierig bleibt: Es wird erwartet, dass Calhanglu im Winter nicht in die Türkei zurückkehrt und Galatasaray – trotz neuer Offensive und fixierter Ablösesumme – erneut Geduld braucht.
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