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·3. Januar 2026
Galatasaray legt Icardi-Angebot fest: Klartext zu Sara, Lemina und Tohumcu

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·3. Januar 2026

BeiGalatasaray dreht sich in diesen Tagen vieles um die Personalien, die die Rückrunde prägen könnten: die Zukunft von Mauro Icardi, die Haltung des Klubs zu Gabriel Sara, die Vertragsfrage um Mario Lemina – und eine Transferentwicklung aus Deutschland, die auch in Istanbul registriert wird. Mehrere Berichte zeichnen dabei ein klares Bild: Die Vereinsführung arbeitet an Entscheidungen, die sportliche Stabilität sichern und gleichzeitig die Kostenstruktur im Blick behalten sollen.
Die Zukunft von Mauro Icardi bleibt ein zentrales Thema. Nach Informationen von Türkyie Gazetesi plant Galatasaray, dem argentinischen Stürmer, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, einen Zweijahresvertrag vorzulegen – verbunden mit einer klaren Bedingung: Das aktuelle Gehalt von zehn Millionen Euro soll demnach um die Hälfte reduziert werden. Dem Bericht zufolge will der Klub in den kommenden Tagen in offizielle Gespräche mit dem 32-Jährigen gehen.
Untermauert wird die Bedeutung des Angreifers durch seine Bilanz im Trikot der Gelb-Roten. Icardi absolvierte 110 Spiele für Galatasaray und steuerte dabei 70 Tore sowie 22 Vorlagen bei. Sein Marktwert wird zurzeit auf sechs Millionen Euro beziffert. Für die Klubführung geht es damit um eine Abwägung zwischen sportlichem Impact und wirtschaftlichem Rahmen – und um die Frage, ob ein neues Paket beide Seiten zusammenbringt.
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Parallel zu den Vertragsgesprächen laufen die Transferarbeiten – und damit auch die Frage, wer den Klub verlassen könnte. Bei Gabriel Sara ist die Richtung jedoch klar. Nach einem Bericht von Sözcü haben Klubs aus der Premier League wegen des Brasilianers Kontakt zu Galatasaray aufgenommen. Die Antwort der Vereinsführung fiel demnach eindeutig aus, nachdem Trainer Okan Buruk seine Entscheidung intern kommuniziert hatte.
In seinem Bericht an die Vereinsführung habe Buruk deutlich gemacht, dass er Sara in dieser Transferphase „auf keinen Fall“ abgeben wolle. Damit setzt Galatasaray ein Signal: In einem Kader, der in der Rückrunde mehrere Fronten bedienen muss, soll ein zentraler Baustein nicht zur Verhandlungsmasse werden. Sara kommt in dieser Saison auf 24 Einsätze, erzielte zwei Tore und lieferte zwei Vorlagen. Sein Vertrag läuft bis 2029, sein Marktwert wird im Bericht auf 20 Millionen Euro beziffert.
Auch bei Mario Lemina zeichnet sich eine Entscheidung ab. Nach Informationen von Sabah hat Galatasaray beschlossen, den Vertrag des erfahrenen Mittelfeldspielers, der am Saisonende ausläuft, zu verlängern – und zwar ohne, dass die im aktuellen Vertrag verankerte Option ausgelöst werden muss. Der Plan: eine Verlängerung um ein weiteres Jahr.
Die Optionsklausel ist an eine Startelf-Quote gekoppelt: Sie greift, wenn Lemina in 60 Prozent der Spiele dieser Saison von Beginn an aufläuft. Aktuell liegt er dem Bericht zufolge bei 58 Prozent. Dennoch möchte die sportliche Leitung mit dem 32-Jährigen weitermachen. Lemina kam in dieser Saison auf 17 Einsätze, stand in 14 Spielen in der Startelf und lieferte dabei eine Vorlage. Zudem wird erwartet, dass er nach dem Ausscheiden Gabuns bei der in Marokko ausgetragenen Afrikameisterschaft zeitnah nach Istanbul zurückkehrt.
Während Galatasaray intern an Verlängerungen und Kaderstabilität arbeitet, gibt es eine externe Personalie, die ebenfalls Thema war: Umut Tohumcu. Der Zweitligist Holstein Kiel teilte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account mit, dass der Klub den 21-jährigen Mittelfeldspieler von der TSG 1899 Hoffenheim auf Leihbasis verpflichtet hat. In der Mitteilung heißt es: „Wir haben unser Mittelfeld mit Umut Tohumcu von Hoffenheim verstärkt. Der 21-jährige Mittelfeldspieler wird die Rückennummer 8 tragen und zunächst auf Leihbasis zum Team stoßen.“
Tohumcu stand den Angaben zufolge auch auf der Transferliste von Galatasaray für die Winterperiode. In dieser Saison bestritt er acht Spiele für Hoffenheim und steuerte einen Assist bei. Seine Laufbahn begann in der Jugend in Offenburg, führte über Freiburg und seit 2017 über Hoffenheim – nun folgt der nächste Schritt in Kiel.
Die kommenden Tage könnten für Galatasaray richtungsweisend werden. Bei Icardi geht es um die große Vertragsfrage, bei Sara um eine klare Kader-Sperre nach außen und bei Lemina um Kontinuität trotz verfehlter Optionsschwelle. Gleichzeitig zeigt der Fall Tohumcu, wie schnell sich Optionen im Winterfenster verschieben können. Für die Gelb-Roten zählt nun vor allem eines: Entscheidungen zu treffen, die sportliche Qualität sichern – und die Struktur im Kader nicht unnötig öffnen.









































