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·7. Januar 2026
Galatasarays Auge in London: Erster Kontakt wegen Pape Matar Sarr und überraschende Spur zu Cyril Ngonge

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·7. Januar 2026

Galatasaray arbeitet an einer internationalen Lösung, um das Mittelfeld im Winter gezielt zu verstärken. Im Zentrum der Planungen steht Pape Matar Sarr, der bei den Tottenham Hotspurs zu den auffälligsten jungen Mittelfeldspielern der Premier League zählt. Die Vereinsführung setzte den Senegalesen nach interner Bewertung auf die Transferliste und nahm ersten Kontakt auf.
Die Idee hinter dem Namen ist klar: Galatasaray sucht ein Profil mit Tempo, Dynamik und internationaler Robustheit. Pape Matar Sarr passt in dieses Raster – sportlich, vom Alter her und mit Blick auf seine Entwicklung. TRT Spor beschreibt den Transfer als schwierig, gleichzeitig will Galatasaray den Rahmen nicht klein denken und ist bereit, „alle Bedingungen zu erzwingen“, um eine realistische Chance zu haben.
Die Ausgangslage macht die Verhandlungen anspruchsvoll. Sarr wechselte in der Saison 2021/22 für 17 Millionen Euro vom FC Metz zu Tottenham und wird inzwischen mit einer Marktbewertung von 35 Millionen Euro geführt. Sein Vertrag läuft bis 2030, und der Klub betrachtet ihn als wichtigen Baustein für die Zukunft.
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Tottenham soll für Gespräche erst bei einer Summe von über 30 Millionen Euro offen sein. Deshalb arbeitet Galatasaray mit mehreren Konstruktionen, um die Tür überhaupt aufzumachen. Eine zentrale Variante liegt bereits auf dem Tisch: Leihe plus Kaufoption. Sarr gilt zudem als enger Freund von Ismail Jakobs, was die Kommunikation und das Umfeld für Galatasaray attraktiver macht.
Auch sportlich ist der Mittelfeldspieler präsent. In dieser Saison steuerte Sarr zwei Tore und zwei Assists bei. Aktuell ist er mit der Nationalmannschaft Senegals beim Afrikanischen Nationen-Pokal (AFCON) im Einsatz, während in Istanbul an den nächsten Transfer-Schritten gearbeitet wird.
Neben dem Mittelfeld bleibt auch die Offensivseite ein Thema. Galatasaray prüft einen rechten Flügelspieler – und dabei tauchte ein überraschender Name auf: Cyril Ngonge. Der Belgier steht beim SSC Neapel unter Vertrag und ist an de FC Turin ausgeliehen. Der italienische Journalist Giacomo Morandin nennt Galatasaray als einen der Klubs, die sich für die Situation des Spielers interessieren.
Ngonge ist in Neapel bis 2028 gebunden, wurde im vergangenen Sommer für eine Million Euro nach Turin ausgeliehen. Im Bericht ist von einer möglichen Kaufoption die Rede, die bei 16 Millionen Euro liegen soll. Auf dem Platz stehen in dieser Saison 18 Einsätze, 920 Minuten sowie ein Tor und zwei Assists zu Buche.
Die Linie ist deutlich: Galatasaray will in der Winterphase nicht nur reagieren, sondern den Kader an Schlüsselstellen schärfen. Im Mittelfeld steht ein Top-Profil aus der Premier League im Zentrum, auf dem Flügel wird parallel eine Option geprüft, die kurzfristig Druck und Tiefe bringen kann. Entscheidend wird sein, ob Galatasaray bei beiden Themen die passenden Formeln findet – und ob Tottenham sowie die beteiligten Klubs die Tür für die nächsten Schritte öffnen.









































