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·12. September 2026
Geduldsprobe am Cottaweg: Warum RB Leipzig bei Christoph Baumgartner kein Risiko eingeht

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·12. September 2026

Das Warten auf den Mittelfeld-Motor geht in die Verlängerung:
wird RB Leipzig auch in den kommenden Wochen noch nicht zur Verfügung stehen. Der 27-jährige Österreicher arbeitet nach einem schweren Sehnenabriss im Oberschenkel, den er sich kurz vor der Weltmeisterschaft im Juni zugezogen hatte, weiterhin akribisch an seiner Rückkehr. Zwar verläuft der Rehabilitationsprozess absolut nach Maß, doch am Cottaweg gilt das oberste Gebot: bloß kein verfrühter Kaltstart.
Die Verletzungshistorie erforderte eine monatelange Zwangspause inklusive Operation. Erst im August konnte Baumgartner wieder erste lockere Laufeinheiten auf dem grünen Rasen absolvieren. Trotz der positiven Zwischenschritte ist der Weg zurück ins Mannschaftstraining ein sensibler Prozess.
Auf dem Platz spürt RB die Abwesenheit des dynamischen Österreichers deutlich. Baumgartner verkörpert jenen Spielertyp, der dem Leipziger Offensivspiel unberechenbare Vertikalität verleiht:
Aktuell müssen Leipzigs Youngster wie Brajan Gruda oder El Chadaille Bitshiabu in die Bresche springen, um die offensive Statik zu tragen.
Für Trainer und Manager heißt es weiterhin: Geduld bewahren. Baumgartner befindet sich voll im Soll, doch an einen überhasteten Einstieg ist nicht zu denken. Realistisch erscheint eine schrittweise Heranführung an das Teamtraining nach der kommenden Länderspielpause im Oktober. Erst wenn die explosive Antrittskraft im Oberschenkel wieder uneingeschränkt abrufbar ist, wird der Nationalspieler als Einwechseloption das Leipziger Offensivspiel wieder beleben.