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·6. April 2026
„Geht nicht ohne Erfahrung“: Kahn zweifelt an Müller als Bayern-Boss

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Thomas Müller könnte in der Zukunft einmal eine Rolle beim FC Bayern München übernehmen. Sogar eine sehr prominente, da sind sich viele einig. Oliver Kahn, auch ehemals beim Rekordmeister angestellt, ist skeptisch.
Müller selbst hatte sich zuletzt, angesprochen auf eine mögliche Rolle bei Bayern, alle Türen offen gelassen. „Ich bin ja ein Nichts-Ausschließer. Ich lasse das generell auf mich zukommen“, sagte Müller kürzlich bei einem Magenta-Format. Und weiter: „Wenn eine Tür nur eine Spalt offen war und ich da reinwollte, da habe ich das in der Vergangenheit schon immer mal wieder hinbekommen.“
Natürlich würden vor allem die Fans des FC Bayern es besonders reizvoll finden, wenn „ihre“ Legende eine größere Rolle im Klub spielen würde.
Oliver Kahn ist allerdings skeptisch. Nicht, was die generelle Eignung angeht, sondern was eine schnelle Anstellung angeht. In einem Interview mit der Sueddeutschen Zeitung erklärte Kahn: „Selbst wenn du Weltmeister bist und alles gewonnen hast: Als Verantwortlicher eines Klubs brauchst du andere Fähigkeiten. Die sind heute komplexer denn je. Ich bin der Meinung, ohne Erfahrung und Weiterbildung geht es nicht.“

Foto: Getty Images
Und Kahn ergänzte: „Ein Verein muss heute selbst Programme und Ideen entwickeln: Was ist der richtige Weg für jemanden in so einer Rolle? Wie wird er wann in welchem Bereich eingebunden? Zu glauben, man holt irgendwann einen ehemaligen Spieler, wegen seiner Vergangenheit: Das greift zu kurz.“
Kahn selbst bildete sich nach der Karriere auch weiter, ehe er die Bayern-Rolle, die am Ende nicht zu einer langfristigen Zusammenarbeit führte, übernahm. Seine Wertschätzung für Müller ist allerdings ungebrochen groß: „Ich kenne Thomas schon eine Weile. Es gibt nichts Negatives, was man über ihn sagen kann. Ein sehr offener Typ, immer gesprächsbereit, mit klaren Ansichten.“ Stand jetzt sieht Kahn aber noch kein Boss-Potenzial in Müller.
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