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·8. September 2026
Gelungener Start in die Champions League: BVB feiert packenden 3:2-Sieg gegen Villarreal

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Borussia Dortmund startet mit einem Sieg in die Champions League. Gegen den FC Villarreal setzte sich der BVB nach torloser erster Hälfte mit 3:2 (0:0) durch. Veiga sorgte in der 53. Minute durch ein Eigentor für die Führung der Schwarz-Gelben, die Mouriño egalisierte (67.). Guirassy erhöhte mit einem Doppelschlag (80., 85., Foulelfmeter) auf 3:1. In der Nachspielzeit verkürzten die Spanier noch durch ein Eigentor von Guirassy (90.+3, Eigentor) auf 2:3.
Zwei Veränderungen nahm BVB-Coach Kovac nach dem 3:2-Erfolg bei der TSG Hoffenheim vor. Für Mane (Muskelverletzung) und Bellingham (Bank) begannen Veerman und Sabitzer. Svensson rückte in die Innenverteidigung, während Beier die offensive Position auf der linken Außenbahn einnahm. Guirassy lief gegen Villarreal zum 100. Mal für die Borussia auf.
Im Tor Villarreals stand der aus der Bundesliga gut bekannte Gulacsi (früher RB Leipzig).
Von Beginn an war eine hohe Intensität auf dem Platz. Beide Teams fackelten nicht lange und überspielten schnell das Mittelfeld. Der BVB besaß nach neun Minuten die erste gute Gelegenheit des Spiels. Beier machte über die linke Seite Tempo und suchte Guirassy im Zentrum. Der Stürmer grätschte in die Hereingabe, verpasste den Ball mit der Fußspitze aber knapp, da der Pass ein Stück zu scharf gespielt war.
Die Riesenchance zur Führung hatte nach einer Viertelstunde dann aber Villarreal. Nach einer Flanke von der rechten Seite stand Mikautadze eigentlich goldrichtig. Da Gadou vor ihm hochstieg, sah der Georgier den Ball erst extrem spät und reagierte überrascht. Der Ball prallte unkontrolliert von ihm ab und war daher eine leichte Beute für Kobel. Beide Mannschaften scheuten jedoch noch das große Risiko.
Schock nach etwas mehr als 20 Minuten: Karetsas lag plötzlich auf dem Rasen. Sanitäter und auch ein Notarzt eilten herbei. Der junge Grieche musste aufgrund von Kreislaufproblemen vom Platz getragen werden. Nwaneri ersetzte ihn in der 27. Minute.
Das Tempo war jetzt erst einmal raus. Nach dem furiosen Start flachte die Partie etwas ab. Beide Teams schalteten einen Gang zurück und legten größeren Wert auf Ballkontrolle.
Gegen Ende des ersten Durchgangs erhöhte der BVB den Druck und drängte die Gäste weit in deren eigene Hälfte. Guirassy kam in der Nachspielzeit zu zwei Abschlüssen, brachte den Ball aber auch nicht im gegnerischen Tor unter.
Gerade der junge Nwaneri setzte sich immer wieder in Szene. Verzog er direkt nach Wiederbeginn noch deutlich, traf er in der 51. Minute den Pfosten. Der BVB übte weiter Druck aus – und erarbeitete sich mit ein wenig Glück die Führung. Beier brachte den Ball von der linken Seite nach innen. Gulacsi fälschte den Ball auf Veiga ab, von dem die Kugel über die Linie sprang (53.).
Die Spanier zeigten sich von dem Gegentreffer nur wenig beeindruckt. Nach einer kurzen Phase der Neuordnung übernahm das „Gelbe U-Boot“ die Initiative und erarbeitete sich Möglichkeiten. Der eingewechselte Pépé (62.) sowie Santi (65.) sorgten für Gefahr. Dann lag die Kugel im Dortmunder Tor. Im Anschluss an einen Eckstoß gewann Mouriño das Kopfballduell gegen Ryerson und wuchtete die Kugel zum 1:1 ins kurze Eck (67.). In der Folgeminute zog Buchanen aus der Distanz ab, fand Kobel aber auf dem Posten, der den Schuss über den Kasten lenkte.
Nun legte der BVB wieder nach. Der gerade eingewechselte Fábio Silva prüfte Gulacsi (76.), um dann vier Minuten später mit einem perfekt getimten Pass auf Guirassy das 2:1 einzuleiten. Der wie aufgezogen wirkende Fábio Silva war es auch, der den Ball nur knapp am rechten Pfosten vorbeizog (83.).

Foto: Getty Images
Zwei Zeigerumdrehungen später lag die Kugel dann doch zum dritten Mal im Tor von Villarreal – und zwar dank eines von Guirassy verwandelten Foulelfmeters. Der Mittelstürmer der Borussia hatte sich zuvor mit Mouriño bei einem Eckball einen heftigen Zweikampf geliefert, bei dem beide klammerten – eine durchaus strittige Entscheidung.
Die Begegnung schien entschieden. Doch die Spanier verkürzten noch einmal auf 2:3. Im Anschluss an einen Freistoß faustete Kobel Guirassy an, von dem der Ball über die Linie rollte (90.+3). Und dann bot sich den Gästen noch die Chance auf den Ausgleich: Veiga zog ab, aber Gadou fälschte den Schuss ins Toraus ab (90.+5).
Fazit: Nach einer zähen ersten Halbzeit, in der beide Mannschaften kaum ihren Rhythmus fanden, nahm das Geschehen nach dem Seitenwechsel an Fahrt auf. Die Dortmunder Führung zum 1:0 wirkte wie ein Weckruf für Villarreal, das prompt antwortete und sich mit dem Ausgleich belohnte. Erst die Hereinnahme des quirligen Fábio Silva brachte die Borussia zurück auf die Siegerstraße. Guirassy besorgte mit einem Doppelpack die Vorentscheidung. Trotz des späten Eigentores, das eine dramatische Schlussphase einläutete, rettete der BVB den 3:2-Vorsprung über die Zeit und bejubelt einen erfolgreichen Auftakt in die neue Champions-League-Saison.
BVB: Kobel – Gadou, Anton, Svensson – Ryerson, Nmecha (76. Fábio Silva), Veerman, Beier (82. Kaua Prates) – Karetsas (27. Nwaneri, 82. Chukwuemeka), Sabitzer (75. Bellingham) – Guirassy
Villarreal: Gulacsi – Mouriño, Navarro (83. Gerard), Veiga, Cardona (46. Freeman) – Buchanan (75. Diatta), Gueye, Saliba (59. Pépé), Santi Comesaña – Oluwaseyi (60. Moleiro), Mikautadze
Tore: 1:0 Veiga (53., Eigentor), 1:1 Mouriño (67.), 2:1, 3:1 Guirassy (80., 85., Foulelfmeter), 3:2 Guirassy (90.+3, Eigentor)
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