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·23. September 2026
Gerüchte-Check: Bayern und Gibbs-White – das spricht dagegen

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Morgan Gibbs-White wird mit mehreren Top-Klubs in Verbindung gebracht, laut talkSPORT auch mit dem FC Bayern. Gerade an dieser Spur dürfte aber wenig dran sein.
Nottingham Forest stellt sich im kommenden Sommer auf Anfragen für seinen Kapitän ein. Wie talkSPORT berichtet, zählt Morgan Gibbs-White (26, Vertrag bis 2028) erneut zu den begehrtesten Offensivspielern der Premier League. Der englische Radiosender nennt den FC Bayern als einen der führenden Interessenten.
Dass Gibbs-White gefragt ist, überrascht nicht. Der Nationalspieler kommt im Kalenderjahr 2026 auf 18 Torbeteiligungen, mehr als jeder andere Engländer in der Premier League. In der Vorsaison standen 18 Tore und sieben Vorlagen in 53 Einsätzen zu Buche.
In München würde Gibbs-White mit seinem Nationalmannschaftskollegen Harry Kane zusammenspielen. Klingt nach einer runden Geschichte, passt aber sportlich nicht ins Bild. Die Münchner haben ihre Zehn langfristig mit Jamal Musiala (Vertrag bis 2030) besetzt. Dazu holte der Rekordmeister im vergangenen Sommer Ismail Saibari für 50 Millionen Euro, eine Top-Alternative für die Zehn und die offensiven Flügel.
Weitere Optionen sind Lennart Karl und Neuzugang Nathaniel Brown, den Vincent Kompany bereits auf der Zehn einsetzte (Supercup gegen Borussia Dortmund). Von Bedarf für Gibbs-White beim Rekordmeister kann bei aller Klasse keine Rede sein.
Wer Gibbs-White will, muss ohnehin erst an Klubbesitzer Evangelos Marinakis vorbei. Im Sommer 2025 platzte ein bereits ausgemachter Wechsel zu Tottenham am Widerstand von Forest, der Klub reichte damals sogar eine juristische Beschwerde ein. Anschließend verlängerte Gibbs-White bis 2028.
Billig wäre der Forest-Kapitän entsprechend nicht: Für ihn dürften mehr als 100 Millionen Euro fällig sein. Eine solche Summe für eine Position auszugeben, die bereits dreifach besetzt ist, passt nicht zur Münchner Transferpolitik.
Sportlich kein Bedarf, finanziell kaum darstellbar und ein Verkäufer, der im vergangenen Sommer gezeigt hat, dass er hohe Forderungen stellt (135 Millionen Euro für Elliot Andersons Verkauf an Manchester City).
Fazit: Wir halten einen Wechsel des Briten an die Säbener Straße für nahezu ausgeschlossen, solange keiner der genannten Offensivspieler den Rekordmeister verlässt. Realistischer ist ein Wechsel innerhalb der Premier League.







































