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·17. Januar 2026

Gladbach erneut mit frustrierendem 0:0 gegen Hamburg

Artikelbild:Gladbach erneut mit frustrierendem 0:0 gegen Hamburg

Gladbach gegen Hamburg endet erneut 0:0

Nach der Niederlage unter der Woche wollte Gladbach ein Zeichen setzen. Man wollte gegen den Aufsteiger Hamburg zeigen, dass die guten Ergebnisse nicht nur von kurzer Dauer sind, sondern das Ergebnis einer Entwicklung sind. Jedoch gab das Spiel gegen Hamburg wenig Positives her. Offensiv ungefährlich und defensiv wieder wackelig.

Schon wieder die Anfangsphase verschlafen…

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Photo by Christof Koepsel/Getty Images


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Zum wiederholten Mal verschläft Gladbach die Anfangsphase und lässt sich von Hamburg nach Belieben dominieren. So kommen die Hausherren auch vermehrt zu gefährlichen Abschlüssen. Gladbach wirkt müde und passiv und lässt den HSV aussehen wie einen Champions-League-Teilnehmer. Man kommt selber kaum zu Abschlüssen, ist schlampig mit und gegen den Ball. Man macht da weiter, wo man gegen Hoffenheim aufgehört hat. Nach den kritischen Worten Polanskis in Richtung der eigenen Mannschaft ein Offenbarungsakt, wie wenig sich dann doch weiterentwickelt hat.

Im Vergleich zur 5:1-Klatsche unter der Woche rotierte man nur zweimal. Castrop und Ullrich tauschen zurück mit Neuhaus und Netz. Dass die Offensive als auch die Defensive weitestgehend unverändert bleibt, stieß auf einiges an Ärgernis. Dass die Leistung dann ebenfalls zurückblieb, relativiert dann noch weniger die erneute Aufstellung der schwachen Akteure.

Mangelnde Konzentration und passive Wechselpolitik

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Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images

Vor der Halbzeit kommt Gladbach etwas ins Spiel, kommt jedoch nicht zu Abschlüssen. Man ist extrem unsauber mit dem Ball und schafft es einfach nicht, zwingend zu werden. Die unsauberen Flanken und wenigen Ballaktionen sind gegen einen Aufsteiger extrem frustrierend. Hamburg hat nicht gepresst wie Hoffenheim und trotzdem dominiert.

Somit geht man mit einem glücklichen 0:0 in die Halbzeit. Wo bereits nach 30 Minuten ein Wechsel sinnvoll schien, wirkte er zur Halbzeit alternativlos. Jedoch blieb dieser aus, und das Spiel plätscherte enorm vor sich hin. Die ersten Wechsel auf Gladbacher Seite passieren in der 69. Minute. Castrop bringt wenigstens etwas Tempo ins Spiel. Jedoch schien man sich mit dem 0:0 zu begnügen.

Mohya bleibt komplett ohne Einsatz, und nachdem sich nach den ersten Wechseln wenig ändert, wechselt man auch erst in der 88. Minute wieder. Entweder gibt man sich mit dem 0:0 gegen Hamburg zufrieden, was nicht Gladbachs Anspruch sein sollte, oder man traut der Bank nicht zu, das Spiel zu drehen, was enorme Angst macht.

Letzte Woche verteidigte ich Polanski noch, und weiterhin bin ich der Meinung, dass man ihm die Zeit geben muss. Trotzdem waren die letzten beiden Spiele enorm besorgniserregend. Man schwankt in den Leistungen und ist zu fokussiert auf die immergleichen Abläufe, die mittlerweile wohl entschlüsselt sind, und man ist abhängig von Individualleistungen. Man den Kopf nicht in den Sand stecken obwohl es langsam unangenehmer wird…

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🖊 Autor: Mika Heerink 

📷 Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images

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