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·15. Februar 2026

Gladbach im freien Fall: Horrorbilanz bringt Polanski unter Druck

Artikelbild:Gladbach im freien Fall: Horrorbilanz bringt Polanski unter Druck

Die Gladbacher Horrorbilanz

Borussia Mönchengladbach befindet sich nach der 3:0-Niederlage bei Eintracht Frankfurt weiter auf Talfahrt – und in akuter Abstiegsgefahr. Die Mannschaft von Eugen Polanski hatte zwar mehr Ballbesitz, mehr Schüsse, mehr Pässe und mehr Standardsituationen als die Eintracht, doch unter dem Strich steht eine klare Niederlage. Das frustriert sowohl die Mannschaft als auch die Fans.

Der Druck auf den 39-jährigen Trainer nimmt spürbar zu, auch wenn Sportchef Rouven Schröder ihm derzeit noch öffentlich das Vertrauen ausspricht.


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Gladbachs Horrorbilanz im Überblick

  • Seit sechs Spielen ohne Sieg
  • Torverhältnis in diesem Zeitraum: 3:13 (letzten 6 Spiele)
  • Nur sieben unterschiedliche Torschützen im gesamten Kader – schlechtester Wert der Liga
  • Nach eigener Führung nur ein Punkt geholt – Platz 17 ligaweit
  • Punkteschnitt von Polanski: 1,14 pro Spiel(Zuletzt hatte nur Michael Frontzeck mit 1,05 eine schwächere Bilanz)
  • Nur acht Spieler, die bislang ein Tor vorbereitet haben

Alles Zahlen, die alarmierend sind – und zugleich erklärbar erscheinen.

Qualitätsproblem im Kader

Mit den Ausfällen von Robin Hack und Tim Kleindienst sowie dem Sommerabgang von Alassane Plea fehlt der Offensive die individuelle Klasse und Durchschlagskraft. Gerade Plea konnte an einem guten Tag ein Spiel im Alleingang entscheiden.

Im aktuellen Kader mangelt es an Spielern, die den Unterschied ausmachen können – eine klare Qualitätsfrage, die auch Polanski selbst offen anspricht. In beiden Strafräumen fehlt es an Effizienz und Qualität.

Im Sommer investierte der Klub rund zwölf Millionen Euro in Giovanni Reyna und Shuto Machino. Rückblickend wirkt dieses Investment bislang nicht wie die erhoffte Verstärkung, da beide aktuell keinen spürbaren Mehrwert liefern.

Polanski nicht allein verantwortlich – aber gefordert

Polanski ist nicht alleiniger Auslöser für den erneuten Absturz der vergangenen Monate. Vielmehr zeigt sich zunehmend, dass der Kader über Jahre hinweg an Substanz verloren hat. Nun steht der Verein vor den Konsequenzen.

Dennoch bleibt der Cheftrainer in der Pflicht, zumindest sportliche Anpassungen vorzunehmen. Lukas Ullrich ist ein talentierter Außenverteidiger, wirkt jedoch in entscheidenden Szenen – etwa vor dem 0:2 in Frankfurt – nicht wach genug und ist wiederholt an Gegentoren beteiligt. Eine Systemumstellung könnte beispielsweise Jens Castrop oder Kevin Diks auf dieser Position etablieren und für mehr Stabilität sorgen.

Offensiv wird neben Haris Tabakovic weiter auf Rocco Reitz, Franck Honorat, Kevin Stöger oder Florian Neuhaus gesetzt – allesamt bislang ohne Saisontor. Auch das erklärt die harmlose Offensive.

In Freiburg muss Polanski nun eine Mannschaft auf den Platz bringen, die vor allem Widerstandsfähigkeit zeigt, um gegen die derzeit formschwachen Breisgauer zu punkten.

Glaubt ihr, dass Polanski den Turnaround noch schaffen kann?👉 Schreibt es in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Imago – Sven Simon

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