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·13. August 2026

Gladbach-Spieler könnte gehen. Diese Klubs wollen ihn verpflichten

Artikelbild:Gladbach-Spieler könnte gehen. Diese Klubs wollen ihn verpflichten

Der Bundesligist Borussia Mönchengladbach steht vor einer grundlegenden Veränderung in seiner Kaderplanung. Der deutsche Klub bereitet weitreichende Entscheidungen vor, um die hohe Gehaltsbelastung zu reduzieren. Im Mittelpunkt dieser Überlegungen steht der 23-jährige US-amerikanische Rechtsverteidiger Joe Scally.

Trotz seines jungen Alters verfügt Scally bereits über umfangreiche Bundesliga-Erfahrung und gehört regelmäßig zum Aufgebot der US-Nationalmannschaft. Damit zählt er zu den interessantesten Außenverteidiger-Optionen auf dem europäischen Transfermarkt. Rund um den talentierten Defensivspieler, der insbesondere bei Klubs aus der englischen Premier League und der italienischen Serie A auf dem Radar steht, nimmt die Transferaktivität von Tag zu Tag zu.


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Gladbachs Haltung und Preisvorstellung: Die Marke von 10 Millionen Euro

Die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach verfolgen hinsichtlich Joe Scallys Zukunft eine klare und wirtschaftlich realistische Linie. Statt den Spieler unbedingt im Kader zu halten, hat der Verein einem Verkauf in diesem Sommer-Transferfenster Priorität eingeräumt, um sich finanziell zu entlasten.

Gladbachs jüngste Bemühungen, das finanzielle Gleichgewicht wiederherzustellen, haben die Notwendigkeit geschaffen, sich von Spielern mit hohen Gehältern und entsprechendem Marktwert zu trennen. Ein Abgang Scallys würde sowohl erheblichen Spielraum im Gehaltsbudget schaffen als auch unmittelbar Einnahmen für neue Transferziele in die Vereinskasse bringen.

Die Gladbacher Transferverantwortlichen sind bereit, Angebote in Höhe von 10 Millionen Euro für den Spieler sofort anzunehmen. Der Klub führt die Transfergespräche auf Basis dieser Summe und ist bereit, mit Vereinen zu verhandeln, die diese Bewertung erfüllen.

Scallys aktueller Vertrag bei Borussia Mönchengladbach läuft bis Juni 2027. Deshalb betrachtet Gladbach dieses Sommer-Transferfenster als die letzte große Gelegenheit, den Spieler zu seinem derzeit hohen Marktwert zu verkaufen. Der Verein möchte seine Verhandlungsposition nicht dadurch schwächen, dass Scally in das letzte Jahr seines Vertrags geht.

Interessenten aus der Premier League: Fulham und Bournemouth warten ab

Joe Scallys Athletik, körperliche Ausdauer und Zweikampfstärke auf der Außenbahn haben das Interesse englischer Vereine geweckt. Vertreter aus der Premier League beobachten die Situation des Spielers bereits seit längerer Zeit sehr genau.

Fulham: Idealer Kandidat für die englische Spitzenliga

Fulham führt das Rennen als der Klub an, der Scallys Situation am längsten verfolgt. Der Verein sieht in ihm einen Kandidaten, der sich unmittelbar an das Tempo der Premier League anpassen könnte.

Der Trainerstab von Fulham bewertet die Dynamik des US-amerikanischen Rechtsverteidigers entlang der Außenlinie sowie seine defensive Disziplin positiv. Fulham hält die Personalie Scally weiterhin auf der Agenda, um sowohl den Konkurrenzkampf auf der Rechtsverteidigerposition zu erhöhen als auch einen Spieler mit langfristigem Entwicklungspotenzial in den Kader aufzunehmen.

Der englische Klub hat indirekten Kontakt zu den Beratern des Spielers aufgenommen, um Informationen über die persönlichen Vertragsvorstellungen und Gehaltserwartungen einzuholen. Ein offizielles Transferangebot an Borussia Mönchengladbach wurde bislang jedoch noch nicht abgegeben.

Bournemouth: Weit oben auf der Wunschliste

Auch der Premier-League-Klub Bournemouth führt Joe Scally weiterhin weit oben auf seiner Transferliste.

Die Verantwortlichen von Bournemouth betrachten Scally als ideales Ziel im Rahmen ihrer Strategie, den Kader mit jungen, entwicklungsfähigen und dynamischen Spielern zu verstärken. Berichten zufolge verfügt der Verein über den finanziellen Spielraum, um die von Gladbach geforderte Ablösesumme von 10 Millionen Euro zu zahlen.

Interesse aus der Serie A

Auch einige Vereine aus der italienischen Serie A verfolgen die Situation des US-amerikanischen Verteidigers aufmerksam. Aufgrund seiner taktischen Vielseitigkeit und seines defensiven Spielverständnisses sehen italienische Klubs Scally entweder als Rotationsspieler oder als potenzielle direkte Verstärkung für die Startelf. Allerdings bevorzugen die Serie-A-Interessenten zunächst Leih- oder Tauschmodelle, was derzeit nicht mit Gladbachs vorrangigem Ziel eines direkten Verkaufs gegen Ablöse übereinstimmt.

Es wird davon ausgegangen, dass Joe Scallys Gehaltsvorstellungen bei möglichen Angeboten aus der Premier League ungefähr seinem derzeitigen Verdienst entsprechen und die persönlichen Vertragsbedingungen daher kein größeres Problem darstellen dürften. Obwohl Gladbach den Einsatz und die Arbeitsbereitschaft des jungen Spielers schätzt, betrachtet der Verein einen Verkauf für rund 10 Millionen Euro als einen sehr vernünftigen und notwendigen Schritt für die finanzielle Zukunft sowie die Erneuerung des Kaders.

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