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·5. Februar 2026

Gladbach war an Dzeko dran: Warum der Deal platzte

Artikelbild:Gladbach war an Dzeko dran: Warum der Deal platzte

Edin Dzeko geht seit dem Winter für den FC Schalke auf Torejagd – und löst damit so manch kontroverse Debatte aus. Dabei hätte offenbar alles ganz anders kommen können. Laut Informationen der Bild hat sich auch Bundesligist Borussia Mönchengladbach mit dem 39-Jährigen beschäftigt. Der Bosnier soll den Fohlen zuvor aktiv angeboten worden sein.

Letztlich entschieden sich die Verantwortlichen aber gegen einen Dzeko-Transfer. Ein Hauptargument gegen den Deal war die Tatsache, dass man mit Haris Tabakovic ja schon einen treffsicheren Angreifer mit Kader hat. Diesem soll das Vertrauen gehören. Zudem soll Tim Kleindienst nach seiner Verletzungspause wieder eine tragende Rolle einnehmen. Bedenkt man, dass die Fohlen auch noch Shuto Machino zur Verfügung haben, wäre ein Dzeko des Guten zu viel gewesen.


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Dzeko trifft beim Schalke-Debüt

Der Bosnier, der in der Hinrunde noch für den AC Florenz auf Torejgad ging, hat bei den Schalkern direkt in seinem ersten Einsatz einen wichtigen Treffer gegen Kaiserslautern erzielt. Bei der 0:2-Niederlage gegen den VfL Bochum blieb der zur Halbzeit eingewechselte Leihspieler dann ohne Durchschlagskraft.

Neben Dzeko soll auch Sheraldo Becker ein Thema bei den Gladbachern gewesen sein. Doch auch hier sahen die Gladbach-Bosse von einem Deal ab, weil Franck Honorat als ausreichend auf der rechten Außenbahn angesehen wurde. Für Becker ging es schließlich auf Leihbasis zu Liga-Konkurrent Mainz 05.

Ganz untätig waren die Fohlen im Winter allerdings auch nicht. Mit Kota Takai, Gugo Bolin und Alejo Sacro wurden gleich drei Leihspieler an Bord geholt. Insbesondere von Bolin hat sich Coach Eugen Polanski im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Leverkusen 6schon sehr angetan gezeigt. Bayer-Leihe Sacro benötige hingegen noch Zeit.

Man wird abwarten müssen, ob von den Winter-Transfers ein Spieler auf die Schnelle zündet. Bei Dzeko hätte man sich angesichts seiner Erfahrung genau das erhoffen können. Letztlich ist es aber verständlich, dass sich Gladbach gegen den Bosnier entschieden hat, da man gerade im Mittelsturm gut aufgestellt ist.

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