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·26. Februar 2026

Goretzka-Nachfolge: Bayern beobachtet England-Juwel

Artikelbild:Goretzka-Nachfolge: Bayern beobachtet England-Juwel

Der personelle Umbruch beim FC Bayern nimmt weiter konkrete Formen an. Der Abschied von Leon Goretzka im Sommer 2026 ist beschlossene Sache, doch die Frage nach seinem Nachfolger ist offen. Nun taucht ein neuer Name auf, der an der Säbener Straße Interesse geweckt haben soll: Archie Gray.

Wie das Portal SportsBoom berichtet, beobachten die Münchner den 19-jährigen Mittelfeldspieler von Tottenham Hotspur intensiv. Auch Real Madrid soll ein Auge auf das englische Top-Talent geworfen haben. Die Konkurrenz ist also prominent – und teuer.


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Gray gilt als eines der spannendsten Nachwuchstalente Englands. Zwar wurde er zuletzt verstärkt im zentralen Mittelfeld eingesetzt, doch seine Vielseitigkeit macht ihn besonders wertvoll. Er kann auf der rechten Außenbahn agieren und sogar in der Innenverteidigung aushelfen. Genau dieses flexible Profil soll sowohl beim FC Bayern als auch bei Real Madrid auf großes Interesse stoßen.

Tottenham in starker Verhandlungsposition

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Foto: IMAGO

Mit gerade einmal 19 Jahren bringt Gray bereits beachtliche Erfahrung mit. 44 Einsätze in der Championship, 45 Partien in der Premier League sowie Auftritte in der Europa League und Champions League unterstreichen seine Entwicklung. Für einen Spieler seines Alters ist das außergewöhnlich.

Doch ein möglicher Transfer dürfte kompliziert werden. Laut SportsBoom haben die Spurs ihrem Youngster ein Preisschild von rund 60 Millionen Euro umgehängt. Und selbst diese Summe könnte nicht ausreichen. Tottenham-Boss Daniel Levy soll Gray intern als „unverkäuflich“ einstufen und bereits mehrere Anfragen aus England abgelehnt haben.

Der Vertrag des U21-Nationalspielers läuft noch bis 2030 – ein weiterer Trumpf in Londons Verhandlungsstrategie.

Bayern eher zurückhaltend?

Eine solche Summe erscheint für den FC Bayern derzeit kaum realistisch. Zwar suchen die Münchner perspektivisch einen zentralen Mittelfeldspieler mit Entwicklungspotenzial, doch wirtschaftliche Vernunft spielt weiterhin eine zentrale Rolle in der Transferplanung.

Gray passt vom Profil her ideal ins gesuchte Anforderungsbild. Jung, entwicklungsfähig und auf mehreren Positionen einsetzbar – Attribute, die an der Säbener Straße hoch im Kurs stehen. Ob die Bayern jedoch bereit sind, in diese finanziellen Dimensionen vorzustoßen, darf bezweifelt werden.

Fest steht: Der Markt für Top-Talente ist hart umkämpft. Und wenn Tottenham tatsächlich auf eine Schmerzgrenze jenseits der 60-Millionen-Marke pocht, dürfte das Interesse aus München vorerst auf Beobachterstatus bleiben.

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