Olympique-et-Lyonnais
·30. August 2026
Hätte OL gegen Le Havre nicht deutlich mehr verdient?

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·30. August 2026

Innerhalb weniger Stunden wechselte es von einem Offensivfestival zu einem ziemlich einschläfernden Spiel. Michele Kang, die bereits am Mittwoch bei OL - Fenerbahçe dabei war, erlebte einen intensiven Samstag zwischen dem Freundschaftsspiel von OL Lyonnes gegen London City Lionesses(4:0) und dem Spiel des 2. Spieltags der Ligue 1. Dennoch sagt uns etwas, dass ihr die Vorstellung am GOLTC am frühen Nachmittag wohl deutlich besser gefallen hat als die am Abend im Parc OL. Auch wenn sie beim am Ende aberkannten Tor von Corentin Tolisso ihre ganze Freude zeigte, konnte die amerikanische Eigentümerin beim Schlusspfiff durchaus missmutig dreinschauen.
Sie war übrigens nicht die Einzige, denn die 39.841 Zuschauer hatten ihr Geld ganz klar nicht wert. Es gab zwar eine packende Schlussphase, die nach K. o. roch, doch OL schaffte es nicht, Le Havre zu bezwingen und damit den zweiten Sieg im zweiten Ligaspiel einzufahren. "Wir sind enttäuscht, weil wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten, wir wollten die vollen 6 von 6 Punkten in der Ligue 1 holen", erklärte Moussa Niakhaté.
OL ist zu Beginn dieser Meisterschaft zwar weiterhin ungeschlagen, wird aber nicht die schöne Serie vom Saisonstart des Vorjahres erleben. Die Umstände sind nicht dieselben, der Inhalt auch nicht. In einem Ende August, das mit dem Abschluss des Transferfensters immer schwer zu handhaben ist, machte die Mannschaft aus Lyon beim Anpfiff trotz der fünf Wechsel von Paulo Fonseca dennoch einen guten Eindruck. Nur scheint dieses Team bereits auf dem Zahnfleisch zu gehen, zwischen Spielern, die laut dem Portugiesen schon geschont wurden (Fofana, Kluivert), und anderen, die körperlich bereits am Limit wirken.
Am Samstagabend hatte OL die Kontrolle über den Ball, machte daraus aber nicht viel, was vor allem an einem Mittelfeld lag, das nicht wirklich auf der Höhe war. Wenn OL sein Tempo aufzwingen will, war die Mannschaft gegen den HAC vor allem über schnelle Umschaltmomente am gefährlichsten, und das in der ersten Halbzeit. Fast so, als wären die Rollen vertauscht gewesen. "Wir hätten mehr verdient. Es ist keine Enttäuschung. Der Fußball ist manchmal nicht gerecht. Es war ein Spiel in nur eine Richtung, versicherte Fonseca. Ich habe die Spieler mit Energie, Persönlichkeit und dem Charakter gespürt, dieses Spiel zu gewinnen."
Bei der Bewertung von Inhalt und Leistung muss man dem portugiesischen Trainer nicht unbedingt glauben oder mit ihm übereinstimmen. Das wäre im Übrigen auch eine Geringschätzung der normannischen Leistung, die stabil und längst nicht zu 100 % defensiv war. Nachdem der Verein aus Lyon in der Schlussphase ohne das Eingreifen des VAR nur knapp einer bösen Überraschung entgangen war, blieb das Bedauern darüber, die drei Punkte nicht geholt zu haben. "Ist das Unentschieden gerecht? Ich denke, wir hätten gewinnen müssen", sagte Niakhaté in der Mixed Zone weiter. Wir hatten viele Chancen, aber wir waren in beiden Strafräumen nicht konsequent genug." Und vielleicht genau da liegen die Probleme von Lyon.
Nicht vom Glück begünstigt wie gegen Fenerbahçe mit einem Pfostenschuss und einem wegen weniger Zentimeter aberkannten Tor, zeigte OL hinten nicht die nötige Stabilität. Statt in der Schlussphase Druck zu machen, um sich die drei Punkte zu holen, mussten die Mitspieler von Mads Bidstrup vor allem einem Rückstand hinterherlaufen. Ein erstes Mal nach der 65. Minute und fast ein zweites Mal in der Nachspielzeit. Ein Beweis dafür, dass diese Mannschaft bereits angeschlagen ist.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































