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Matti Peters·22. Januar 2026
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Matti Peters·22. Januar 2026
Drei Anhänger des belgischen Fußballvereins Club Brügge sind in Kasachstan zu je fünf Tagen Haft verurteilt worden, weil sie sich während des Champions-League-Auswärtsspiels bei Kairat Almaty in auffälligen Mankinis, auch bekannt als Borat, gezeigt hatten. Die Strafe verhängte ein Gericht in der Hauptstadt Astana wegen Verstößen gegen die öffentliche Ordnung.
Bei der Partie am Dienstag hatte das Trio im Zuschauerblock hellgrüne „Mankinis“ getragen – ein Kleidungsstück, das durch die fiktive Figur Borat aus dem gleichnamigen Film von Sacha Baron Cohen berühmt wurde. In einem im kasachischen Fernsehen gezeigten Video sind sie offenbar betrunken zu sehen, wie sie sich teilweise entkleideten, in Unterwäsche auf den Sitzen standen und sangen, um Aufmerksamkeit zu erregen, was nach Angaben des Gerichts die öffentliche Ordnung gestört habe.
Das belgische Außenministerium teilte mit, man beobachte die Lage: "Wir bieten unseren Landsleuten die erforderliche konsularische Unterstützung. Aus Datenschutzgründen können wir jedoch keine weiteren Informationen geben", hieß es in einer Presseerklärung.
"Sie haben es aus Spaß gemacht, aber die Polizei hat es als Beleidigung aufgefasst", zitiert der niederländische 'Telegraaf' einen Bekannten der drei Fans, welcher ebenfalls im Stadion war. Belgischen Medien zufolge seien die drei Männer verhaftet und zum Polizeirevier gebracht worden.
In Kasachstan gelten Witze über die Figur Borat als heikel, da der Film das zentraleuropäische Land in einer satirisch überzeichneten Weise darstellt. Bereits 2024 war bei einem Europapokalspiel zwischen dem FC Astana und Chelsea eine Borat-Fahne von Sicherheitskräften sichergestellt worden. Der Fahnenträger kam damals aber ohne Haftstrafe davon.
📸 Michael Regan - 2014 Getty Images







































