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·22. Januar 2026
„Müsste dominanter sein“: Hummels und Kramer mit Kritik an der Premier League

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Die Premier League gilt als beste Liga der Welt. In der Champions League spiegelt sich das allerdings nicht immer wider.
Vor der Partie der Tottenham Hotspur gegen Borussia Dortmund sprachen auch die beiden ehemaligen Nationalspieler Mats Hummels und Christoph Kramer bei Prime Video über die vermeintliche Vormachtstellung der Engländer. „Ich sehe die Premier League kritischer“, sagte Hummels: „In der Breite ist es die stärkste Liga der Welt. Für das Geld, was da vorhanden ist und was in der Spitze verpulvert wird, ist es nicht dominant genug. Viele Spiele enttäuschen mich ein bisschen.“
In der Champions League sind die englischen Teams nicht die Macht, die sie bei ihren Ausgaben sein müssten, so der Weltmeister von 2014: „Auch da müsste es, für das Geld, was hier vorhanden ist, dominanter sein.“ In den letzten 15 Jahren gewann viermal ein Premier-League-Klub den Henkelpott. Spanische Teams fuhren währenddessen acht Titel ein, dazu kommen zwei Triumphe des FC Bayern sowie zuletzt der Coup von PSG.
Kramer kritisierte derweil vor allem Tottenham und Manchester United, die trotz immenser Investitionen seit Jahren in der Krise stecken. „Wir müssen immer Preis-Leistung bewerten. Wenn man mich für zwei Millionen holt, sagt man: Was für ein geiler Spieler. Wenn man mich für 25 Millionen holt, sagt man: Was für eine Wurst“, führte der langjährige Gladbacher aus: „Wenn ich die Preis-Leistung bewerte, dann ist es schon einmalig schlecht auf der Welt, was hier bei Tottenham und United passiert.“
Der TV-Experte betonte jedoch, dass es auch positive Beispiele gibt. „Wenn Geld auf Ahnung trifft, dann passiert so etwas wie bei Arsenal oder Liverpool“, lobte Kramer die Arbeit beim derzeitigen Tabellenführer der Champions League und dem amtierenden englischen Meister.

Foto: Getty Images
Gegen den BVB reichte es für die Spurs trotzdem. Mit 2:0 bezwangen die Lilywhites den Bundesligisten, der nach der frühen roten Karte gegen Daniel Svensson lange in Unterzahl spielen musste. Während der Europa-League-Sieger in der Königsklasse auf einen Platz unter den Top-8 zusteuert, liegt die Mannschaft von Thomas Frank in der Liga nur auf Platz 14.







































