Borussia Dortmund
·10. Januar 2026
In partnership with
Yahoo sportsBorussia Dortmund
·10. Januar 2026
Fünf Spiele, fünf Siege, 39 erzielte Tore – mit dieser starken Vorrunden-Bilanz hatten sich die BVB-Frauen kurz vor den Weihnachtsfeiertagen für die diesjährige HSM-Endrunde qualifiziert. Dort trafen sie in der Gruppenphase auf den TuS Esborn, den TV Brechten sowie den VfL Gennebreck (1 x 12 Minuten pro Spiel). Die erste Partie bescherte Schwarzgelb einen 2:0-Auftaktsieg gegen den Kreisligisten aus Esborn. In einer ausgeglichenen Begegnung war es Charlotte Weber, die in der Schlussminute das erste Tor des Turniers erzielen konnte. Quasi mit Abpfiff legte Lucy Wisniewski den zweiten Treffer nach.
Auch das Aufeinandertreffen mit dem TV Brechten (Landesliga) gestaltete sich bis in die Schlusssekunden spannend: Durch zwei frühe Gegentreffer geriet der BVB ins Hintertreffen, fand aber dank der Tore von Mia Böger und Kimberly Becker wieder zurück ins Match. Nach gegnerischem Foulspiel wurde den Borussinnen kurz vor Ende der Partie ein Strafstoß zugesprochen – diesen verwandelte Mia Böger aus acht Metern mit ihrem zweiten Treffer des Spiels. Der 3:2-Sieg bedeutete gleichzeitig die Qualifikation fürs Halbfinale.
Zuvor wartete im letzten Gruppenspiel aber noch der VfL Gennebreck, den man nach dem Führungstreffer des Kreisligisten letztlich deutlich mit 7:1 besiegen konnte (Wisniewski (2), Willeke, L. Böger, Weber, Reinhardt, M. Böger).
BVB verpasst das Finale
Als ungeschlagener Gruppensieger trafen die Dortmunderinnen im Halbfinale auf den Wambeler SV, der sich mittels Entscheidungsschießen den zweiten Platz in Gruppe 2 gesichert hatte. Und wieder gerieten die Borussinnen früh in Rückstand: Bereits in der ersten Minute markierte der WSV die 1:0-Führung. In der Folge tat sich der BVB gegen mutige Gegnerinnen schwer, bis Lucy Wisniewski mit einem sehenswerten Treffer von der Strafraumkante den Ausgleich erzielen konnte. Der Wambeler SV jedoch zeigte sich unbeeindruckt, stellte nach einer Ecke den alten Abstand wieder her und brachte diesen auch ins Ziel. Mit 1:2 hatten die BVB-Frauen im Halbfinale das Nachsehen.
Im Spiel um Platz 3 wartete der SV Hohenlimburg, der zuvor im zweiten K.o.-Spiel gegen den TV Brechten mit 0:4 den Kürzeren gezogen hatte. Den Landesligisten schlug der BVB ungefährdet mit 3:1 – nach Doppelpack von Stürmerin Lea Sophie Rüskamp war es Charlotte Weber, die für den letzten Turniertreffer von Borussia Dortmund sorgte. Den diesjährigen Titel der Dortmunder Hallenfußball Stadtmeisterschaft sicherte sich im Anschluss der Wambeler SV (6:5 nach Achtmeterschießen im Finale gegen den TV Brechten).
Am kommenden Montag, den 12. Januar, kehren die BVB-Frauen auf den Trainingsplatz zurück. Fünf Tage später folgt das erste Testspiel bei den Frauen des 1. FC Nürnberg (Samstag, 17.1., 12 Uhr, Sportpark Valznerweiher, Nürnberg). Weitere Testspiele sind im Rahmen der Wintervorbereitung bereits terminiert.









































