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·30. August 2026
Hamburg vor Doppelcoup mit Fábio Vieira und Zakaria El Ouahdi

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·30. August 2026

Der Hamburger SV scheint bereit zu sein, kurz vor Transferschluss einen ambitionierten Doppeltransfer mit Arsenals offensivem Mittelfeldspieler Fábio Vieira und KRC Genks Rechtsverteidiger Zakaria El Ouahdi abzuschließen. Laut dem Hamburger Abendblatt werden beide Spieler nach entscheidenden Fortschritten in den Verhandlungen nun zu Medizinchecks in Hamburg erwartet. Vieira ist bereits in der Hansestadt angekommen, während El Ouahdi am Sonntag folgen soll.
Sollten beide Transfers abgeschlossen werden, hätten Sportdirektor Claus Costa und die HSV-Führungsetage zwei der wichtigsten noch offenen Baustellen im Kader vor dem Transferschluss am Dienstag geschlossen. Get German Football News hob in unserer Taktikvorschau auf den Hamburger SV für 2026/27 sowohl die ungelöste Position auf der rechten Wing-Back-Seite als auch die Schwierigkeit hervor, Vieira zu ersetzen.
Die 0:2-Auftaktniederlage bei Borussia Dortmund am Samstag war eine weitere Erinnerung daran, dass zusätzliche Verstärkungen weiterhin wünschenswert sind. In den letzten Stunden vor Schließung des Transferfensters am Dienstag haben Costa, Cheftrainer Merlin Polzin und Sportvorständin Kathleen Krüger wiederholt betont, dass ihre Bemühungen zur Verstärkung des Kaders noch nicht abgeschlossen sind.
Vieiras Rückkehr würde eines der zäheren Transferdramen dieses Bundesliga-Sommers beenden. Der 26-Jährige spielte in der vergangenen Saison auf Leihbasis im Volksparkstadion und etablierte sich als Merlin Polzins einflussreichster Offensivspieler. In 31 Pflichtspielen kam er auf sieben Tore und sechs Vorlagen. Entsprechend machte Hamburg die feste Verpflichtung des portugiesischen Mittelfeldspielers nach dessen Rückkehr zu Arsenal zu einer Priorität.
GGFN berichtete bereits zu Beginn dieses Monats, dass sich HSV und Arsenal auf eine neue Verhandlungsrunde über Vieira vorbereiteten, wobei der Spieler sich bereits über die persönlichen Bedingungen einig gewesen sein soll und eine Rückkehr nach Norddeutschland bevorzugte.
Das größte Hindernis blieb die Ablösesumme. Arsenal hatte zuvor einen Betrag von knapp 18 Mio. Euro gefordert, während der HSV seine Investition unter 10 Mio. Euro halten wollte. Diese Lücke scheint nun geschlossen worden zu sein.
Laut dem Hamburger Abendblatt haben sich der HSV und Arsenal grundsätzlich auf einen festen Transfer geeinigt. Sport Bild berichtet, dass die endgültige Ablösesumme bei ungefähr 9 Mio. Euro liegen wird, wobei Vieira nach bestandenem Medizincheck einen Vierjahresvertrag unterschreiben soll.
Angesichts dessen, wie stark Vieira die erfolgreiche erste Saison des HSV nach der Rückkehr in die Bundesliga geprägt hat, wäre dieser Deal durchaus ein Coup für die Hamburger.
Auch im Werben um El Ouahdi hat Hamburg offenbar den entscheidenden Durchbruch erzielt. Der marokkanische Nationalspieler gilt schon lange als Wunschlösung des Klubs für die rechte Seite. GGFN berichtete am Samstag, dass der HSV seine Bemühungen um den Genk-Verteidiger intensiviert, wobei mit dem Spieler bereits Einigkeit über die persönlichen Bedingungen bestanden haben soll und Hamburg nach zwei gescheiterten Anläufen ein weiteres Angebot vorbereitete.
Das Hamburger Abendblatt berichtet nun, dass Genk dem Transfer zugestimmt hat. El Ouahdi soll für seinen Medizincheck nach Hamburg reisen, bevor er einen Fünfjahresvertrag unterschreibt. Die genaue Ablösesumme steht noch nicht fest, wobei der Kicker zuvor berichtet hatte, dass ein Paket von ungefähr 13 Mio. Euro plus Boni im Gespräch war.
Der 24-Jährige würde eine der offensichtlichsten Lücken in Polzins Kader schließen. William Mikelbrencis ist nach Darmstadt gewechselt, während Giorgi Gocholeishvili nach seinem Leihende zurückkehrte und sich anschließend Cádiz anschloss. Damit blieb Routinier Bakery Jatta als einzige etablierte Option für die Position des rechten Wing-Backs.
El Ouahdi käme als deutlich offensiver ausgerichtete Langzeitlösung. Der Marokkaner verbuchte in der vergangenen Saison in 34 Ligaspielen für Genk acht Tore und fünf Vorlagen und legte in neun Europa-League-Einsätzen noch vier weitere Tore nach.
Die finanzielle Frage rund um beide Vorhaben hatte zuletzt damit gedroht, den HSV zu einer Entscheidung zu zwingen. Der Kicker merkte an, dass die gemeinsame Verpflichtung von El Ouahdi und Vieira eine Investition von mehr als 20 Mio. Euro erfordern würde. Bayer Leverkusens Außenverteidiger Arthur blieb daher als günstigere Leihalternative verfügbar, falls Hamburg das Paket für El Ouahdi als zu teuer eingeschätzt hätte.
Dieser Notfallplan könnte nun nicht mehr nötig sein. Wenn die beiden Medizinchecks ohne Komplikationen verlaufen, scheint der HSV nun in der Lage zu sein, sowohl seine bevorzugte kreative Verstärkung als auch seinen bevorzugten defensiven Neuzugang für die rechte Seite zu verpflichten.
Ein solches Ergebnis wäre eine beträchtliche späte Investition eines Klubs, dessen Kader nur wenige Tage vor dem Start der Bundesliga-Saison noch deutlich unfertig wirkte.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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