Borussia Dortmund
·20. Februar 2026
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AusgangslageVier Siege hat der BVB in der Gruppenphase bislang geholt, rangiert aktuell auf Platz sechs und wäre damit für die nächste Runde qualifiziert. Allerdings: Sollte Storhamar am Sonntag das Spiel gegen Gloria Bistrita gewinnen und der BVB in Ungarn verlieren, würden die Norwegerinnen nach Punkten gleichziehen und der direkte Vergleich entscheiden. Und da liegt der BVB im Hintertreffen. Das Hinspiel endete mit einer 22:26-Niederlage, das Rückspiel in Norwegen mit einem 31:30-Sieg für den BVB.
Es spricht einiges dafür, dass Storhamar am Sonntag gegen das rumänische Team aus Bistrita gewinnt. „Bistrita kann leider ohne Druck spielen. Sie haben Platz vier in der Gruppe sicher, egal, wie das Spiel ausgeht. Für Bistrita geht es um nichts mehr. Das ist für uns natürlich ausgesprochen unglücklich“, so BVB-Trainer Henk Groener. „Dennoch werden wir in Györ alles geben, was wir leistungsmäßig drauf haben.“ Die BVB-Damen reisen mit einem starken Auftritt beim Bundesliga-Vierten Thüringer HC (33:22) im Rücken nach Ungarn. Daraus will Henk Groener aber keine Schlüsse auf das kommende Spiel in der Königsklasse ziehen: „Györ ist eine ganz andere Dimension, eine ganz andere Ebene.“
PersonalEs gibt so gut wie keine Bewegung auf der Verletztenliste. Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller fallen ebenso aus wie Alicia Langer. Letztere befindet zumindest wieder im leichten Aufbautraining unter der Leitung von Co-Trainer Dominik Schlechter. Wann die Kapitänin aber wieder zum Einsatz kommt, steht noch nicht fest.
GegnerAn der Leistungsstärke der Ungarinnen gibt es keine Zweifel. Was auch Borussen-Coach Henk Groener unterstreicht. „Györ ist für mich die beste Mannschaft der Welt“, zeigt sich der Niederländer von der Spielstärke der Ungarinnen angetan, die in der gesamten Gruppenphase nur zwei Niederlagen einstecken mussten. Am vergangenen Sonntag beim 28:33 gegen ein überragend aufspielendes Team Esbjerg und vor vier Wochen beim 30:31 im ungarischen Duell mit DVSC Schaeffler. Das Hinspiel in Dortmund endete 43:30 für den Titelverteidiger.
Warum Henk Groener die gegnerische Mannschaft so hoch einstuft, liegt auf der Hand. „Sie haben einfach eine Vielzahl an überragenden Einzelspielerinnen. Angefangen mit der Niederländerin Dione Housheer im rechten Rückraum, weiter mit Bruna Almeida de Paula im linken Rückraum und der Dänin Kristina Jørgensen auf Rückraum Mitte. Im Tor steht mit Zsófi Szemerey eine starke Torfrau. Allein die Kreisläuferinnen waren zuletzt verletzt. Was wahrscheinlich auch ein Grund für die Niederlage in Esbjerg war. Ex-Borussin Kelly Dulfer hat zuletzt auf dieser Position ausgeholfen“, so Groener.
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