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·30. September 2026

Handballerinnen lösen Viertelfinal-Ticket im DHB-Pokal

Artikelbild:Handballerinnen lösen Viertelfinal-Ticket im DHB-Pokal

Personal

Cheftrainer Kay Rothenpieler musste im Pokalspiel gegen den SV Union Halle-Neustadt einige Ausfälle kompensieren. Linksaußen Ona Vegué hatte sich im Training den Fuß verdreht und musste gegen Halle pausieren. Dazu fielen weiter Emma Olsson (Oberschenkel), Lena Hausherr (Knie) und Pam Korsten (Knie) aus. Dafür rückte Nachwuchsspielerin Nora Lueg in den  Kader.

Spielverlauf

Die Fans in der Halle Wellinghofen waren gespannt darauf, wie der BVB das zweite Spiel gegen den SV Union Halle-Neustadt innerhalb von nur zwei Wochen angehen würde. Beim vorangegangenen 33:24-Sieg hatte eine starke Schlussphase in der ersten Hälfte gereicht, um das über 16 Minuten lang torlose Team aus Sachsen-Anhalt klar zu distanzieren. Und genau daran wollte der BVB offensichtlich anschließen. Los ging‘s mit einem Siebenmeter durch Mareike Thomaier, gefolgt von einem Treffer von Torfrau Sarah Wachter ins leer Tor von Halle. Es folgten das 3:0 und 4:0 erneut durch Mareike Thomaier. Nach fünf Minuten sah sich Halles Trainer Pether Krautmeyer zu einer frühen Auszeit gezwungen. Zwei Minuten später erlöste Tina Wagenlader die Gäste mit ihrem Treffer zum 1:5.


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Die hohe Anzahl an technischen Fehlern bei den Gästen nutzte Schwarzgelb mit Nestaker, Thomaier und Quist im Rückraum konsequent durch erfolgreiches Tempospiel aus. Nach zehn Minuten stand es bereits 8:2. Obwohl der BVB zunächst einige Schwächen im Zusammenspiel mit dem Kreis hatte und Halle zwischenzeitlich auf 8:12 (17.) verkürzte, ließ Schwarzgelb nichts anbrennen. Der BVB – mittlerweile mit van Maurik und Bleckmann für Nestaker und Quist im Rückraum – führte nach 25 Minuten mit 15:10. Sicherlich auch ein Verdienst von Torfrau Sarah Wachter mit zehn Paraden sowie von Mareike Thomaier, die zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Tore erzielt hatte.

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In den letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs kam auch die während der Länderspielpause erkrankte Alina Grijseels auf die Platte. Mit klugen Anspielen an den Kreis auf Lisa Antl und auf Alieke van Maurik im Rückraum unterstrich die Kapitänin ihre wichtige Rolle. Mit 19:12 ging es in die Kabinen.

Mit Nicole Wiggins im Kasten ging es in die zweite Hälfte. Der BVB sorgte schnell für klare Verhältnisse. Grijseels, Vollebregt, Bleckmann, Mladenovska und Egeling trafen scheinbar ohne Gegenwehr. Nach nur fünf Minuten führte der BVB mit zehn Toren Vorsprung (24:14). Das Achtelfinale war damit so gut wie entschieden. In ihren Bemühungen ließen die Borussinnen aber nicht nach. Kapitänin Grijseels machte Druck, verteilte klug die Bälle auf Dana Bleckmann im Rückraum sowie Kreisläuferin Lisa Antl. Halle drohte ein Debakel, nach 45 Minuten lag der BVB mit 33:20 vorn.

Borussen-Coach Kay Rothenpieler nutzte die Chance zur Rotation, brachte mit Nora Lueg eine Nachwuchsspielerin auf Rechtsaußen. Und der BVB nutzte die Chance auf schnelle Tore. Viermal hintereinander traf Alina Grijseels ins leere Tor der Gäste. Felina Menne war es vorbehalten, zum ersten Mal in dieser Saison Treffer Nummer 40 zum 40:28 (53.) zu erzielen. Am Ende gewann der BVB das Pokal-Achtelfinale mit 43:30 (19:12).

Stimme

Alina Grijseels: „Das war ein guter Einstieg nach der Nationalmannschaftspause. Wir wollten von Anfang an Druck machen, Halle direkt den Zahn ziehen. Das ist uns mit dem schnellen 5:0 gut gelungen. Wichtig war, dass wir diesmal das 7:6-Überzahlspiel der Gegnerinnen gut verteidigt haben. Nach der Pause haben wir die Kräfte gut verteilt, angesichts der kommenden Aufgaben war das sicherlich ganz wichtig. Natürlich freue ich mich über meine acht Tore. Das ist aber nicht wichtig für mich.“

Ausblick

In der Alsco Handball Bundesliga Frauen geht es für den BVB mit dem Heimspiel am 7. Oktober (19:30 Uhr, live bei sporteurope.tv und Dyn) gegen den Buxtehuder SV weiter. Vorher reist der BVB allerdings noch nach Norwegen. Am Sonntag, 4. Oktober, steht um 14 Uhr das vierte Gruppenspiel der EHF Champions League gegen Sola HK (live bei Dyn) auf dem Programm.

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