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·23. Januar 2026

Handballerinnen wollen Storhamar HE mit Tempohandball bezwingen

Artikelbild:Handballerinnen wollen Storhamar HE mit Tempohandball bezwingen

Ausgangslage

Nach dem starken Auftritt mit dem verdienten 25:22-Sieg am vergangenen Samstag in Montenegro bei OTP Group Buducnost hat sich die Ausgangslage für den BVB deutlich verbessert. Aktuell liegen die Dortmunderinnen mit zwei Punkten Vorsprung auf Rang sechs vor Storhamar, das seinerseits überraschend knapp mit 27:29 beim Tabellenzweiten in Metz unterlag. Am Sonntag kommt es zum direkten Duell der beiden Klubs, die neben den Ungarinnen von DVSC Schaeffler Debrecen im Rennen um die Play-off-Plätze stehen. Buducnost dürfte als Schlusslicht der Gruppe A mit drei Punkten hingegen kaum noch Chancen auf ein Weiterkommen haben.


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„Im Hinspiel hatten wir im Angriff zu wenig Durchschlagskraft und insgesamt nur 22 Tore erzielt. In Storhamar müssen wir ins Tempo kommen, das muss unser Erfolgsrezept sein“, erklärt BVB-Coach Henk Groener vor dem Abflug nach Norwegen. Aufgrund der knappen Flugverbindungen ging es bereits am Freitag Richtung Norden, die Rückkehr ist für Montag geplant. Für Groener ist Storhamar ein schwierig einzuschätzender Gegner: „Sie spielen einen erstaunlich guten Handball, haben bislang aber nur die beiden Siege gegen Buducnost und gegen uns auf dem Konto. Ansonsten haben sie gegen Metz und Esbjerg jeweils nur knapp verloren.“ Der BVB-Coach kennt auch den Druck im Kampf um Platz sechs. Nach dem 31:30-Überraschungssieg beim Spitzenreiter Györ sieht er aktuell das Team aus Debrecen leicht im Vorteil. „Ich denke, dass es sich zwischen uns und Storhamar entscheidet. Alles ist möglich“, so Groener.

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Personal

Keinerlei Veränderungen zur Vorwoche ergeben sich im Kader des BVB. Alicia Langer, Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller machen die Reise nach Norwegen aus Verletzungs- bzw. Krankheitsgründen nicht mit. Mit Erkältungssymptomen hatten in dieser Woche Alina Grijseels, Alieke van Maurik und Lisa Antl zu kämpfen.

Gegner

Das Hinspiel im Oktober entschieden die Norwegerinnen mit 26:22 (11:9) für sich. Danach herrschte Einigkeit darüber, dass der BVB dieses Spiel nicht hätte verlieren müssen. Neben diesem Erfolg konnten die Skandinavierinnen, die aktuell in der norwegischen Liga hinter Sola und Larvic auf Rang drei liegen, in der Champions League nur noch einen Heimsieg gegen OTP Group Budocnost einfahren. Die Norwegerinnen bevorzugen ein körperlich ausgeprägtes Spiel aus einer stabilen Abwehr heraus. Torfrau Eli Marie Raasok gilt als großer Rückhalt.

Die Rückkehr von Guro Nestaker an ihre alte Spielstätte dürfte durchaus für emotionale Momente sorgen. Verständlich, gehörte Nestaker doch sechs Jahre lang von 2018 bis 2024 zum festen Stamm von Storhamar HE. Im Sommer 2024 war sie zum Deutschen Meister HB Ludwigsburg gewechselt, wurde Deutsche Meisterin und Deutsche Pokalsiegerin. Nur zwölf Monate später war die HB Ludwigsburg insolvent. Der BVB sicherte sich die Dienste Nestakers, die sich schnell ins Spiel des BVB einfügte. Im Hinspiel gegen Storhamar Anfang Oktober des vergangenen Jahres erzielte die 27-Jährige drei Tore. Nestaker gehört nach nur sechs Monaten beim BVB längst zum Kreis der Leistungsträgerinnen und wird auch in den kommenden drei Jahren für den BVB auf Rückraum links antreten.

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