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·15. Februar 2026
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·15. Februar 2026
Das Derby d'Italia zwischen Juventus und Inter am gestrigen Abend hatte alles - Spektakuläre Tore, kuriose Entscheidungen und zwei emotionale Teams. Es hatte aber leider auch unschöne Szenen.
Nachdem Juve-Profi Pierre Kalulu mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, brach in der Halbzeit eine wilde Diskussion mit dem Schiedsrichter Federico La Penna aus. Dabei kam es auch zu einem Handgemenge am Treppenabsatz zu den Katakomben.
Juventus-Trainer Luciano Spalletti und Italien-Legende Giorgio Chiellini, mittlerweile Direktor für Fußball-Strategie bei den Bianconeri, waren hochemotional dabei. Auslöser war eine aus ihrer Sicht kapitale Fehlentscheidung beim Platzverweis.
Kalulu, bereits verwarnt, hatte Inters Bastoni bei einem Konterversuch leicht gestriffen und sah die zweite Gelbe Karte. Eine harte Entscheidung, aufgrund der Regelauslegung aber nicht vom VAR überprüfbar.
"Das ist inakzeptabel, es fällt uns schwer, über Fußball zu sprechen. Wir sind hier, um zu sagen, dass das, was heute passiert ist, inakzeptabel ist. Das Spektakel eines italienischen Fußballspiels wird durch einen solchen Vorfall ruiniert. Es gibt ein Protokoll, das nicht stimmt, aber wir waren zu viert auf dem Platz. Es ist ein System, das nicht funktioniert, wir haben den Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gibt", sagte Chiellini auf der Pressekonferenz im Anschluss.
Den Vorfall in den Katakomben spielte er hingegen runter: "Es gab keine Diskussion, aber so eine Entscheidung ist inakzeptabel. Jeder hat es begriffen, wahrscheinlich sogar sie selbst", gab der 41-Jährige zu Protokoll.
Laut 'Tuttosport' ging die hitzige Angelegenheit aber auch nach Ende des Videoclips noch weiter und einige Delegierte von Juventus mussten dem Schiedsrichter vom Sicherheitspersonal vom Leib gehalten werden.
📸 Marco Luzzani - 2026 Getty Images









































