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·30. Mai 2026
Heftige Attacke gegen Barça und Transfer-Insider – Atlético Madrid platzt der Kragen

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Der FC Barcelona soll mit einem 100-Millionen-Angebot bei Atlético Madrid abgeblitzt sein. Die Colchoneros wehren sich nun mit einem ungewöhnlich scharfen Statement. Außerdem gibt es eine Breitseite gegen einen Transfer-Influencer.
Seit Monaten brodelt rund um Julián Alvarez (26, Vertrag bis 2030) die Gerüchteküche. Mal heißt es, Barça habe sich mit dem Argentinier längst geeinigt. Mal soll Paris Saint-Germain ein Mega-Angebot vorbereiten. Dann wieder ist Atlético angeblich kurz vor einer Verlängerung. Den Verantwortlichen im Metropolitano reicht es nun.
Wie die Marca berichtet, hat Atlético Madrid Berichte über aufgenommene Verhandlungen mit dem FC Barcelona scharf zurückgewiesen. Von einem 100-Millionen-Angebot der Katalanen will man in der Hauptstadt nichts wissen. Die Colchoneros bezeichnen die kursierende Meldung als "nur eine weitere Lüge".
"Julián steht nicht zum Verkauf", stellt der Klub unmissverständlich klar. "Es gab weder ein Angebot für unseren Spieler noch ein Treffen." Und es geht weiter. "Wir haben genug von monatelangen Lügen, Halbwahrheiten, der Belästigung unserer Spieler in den Mixed Zones und absurden Fragen, die Teil einer vorab Kampagne sind", heißt es in der Mitteilung.
Genau das war zuletzt schon Thema. Der Journalist Pablo Oliveira hatte behauptet, der gesamte Medienrummel sei vom Berater des Argentiniers organsisier – mit dem Ziel, die Verhandlungsposition für eine Verlängerung bei Atlético zu verbessern. Die jetzige Klub-Mitteilung passt gut in dieses Bild.
Doch Atlético belässt es nicht bei einem nüchternen Dementi. Der Klub teilt auch gezielt gegen den FC Barcelona aus. Man habe als Atlético Madrid "nicht den Vizepräsidenten der Schiedsrichter auf unserer Gehaltsliste", heißt es in der Mitteilung.
Zudem habe der FC Barcelona bei der Registrierung von Dani Olmo (27) "politische Gefälligkeiten" benötigt. Beides sind deutliche Anspielungen auf die größten Kontroversen rund um den katalanischen Klub in den vergangenen Jahren.
Besonders bissig fällt die Attacke gegen Transfer-Influencer wie Fabrizio Romano aus, der vermeintlich bevorstehende Wechsel gerne mit seinem Markenzeichen "Here we go!" verkündet. Atlético postete ein Bild von Barça-Juwel Lamine Yamal (18) und erklärte süffisant: "Here we Go! Wir haben einen Fax an @FCBarcelona_es mit unserem Angebot für einen Transfer geschickt: 4 Eintrittskarten für das Bad-Bunny-Konzert von morgen, ein Jahresabo für ABC und eine Tüte mit Sonnenblumenkernen. Wir warten gespannt auf die Antwort, um den 'Ankündigungs-Post' vorzubereiten."
Julian Alvarez nehmen die Rojiblancos aus der Schusslinie. "Das sind Angelegenheiten der Berater", betont der Klub. "Julián hat sich zu jeder Zeit vorbildlich verhalten, auf dem Spielfeld alles gegeben und stets höchste Professionalität bewiesen." Und weiter: "Wir wissen, dass er diesen ganzen Wirbel nicht verursacht hat, er hat sich immer vorbildlich verhalten."
Sportlich ist die Lage klar. Der argentinische Weltmeister ist eigentlich unverzichtbar für die Rojiblancos. Alvarez kommt 2025/26 auf 48 Einsätze und erzielte dabei 20 Tore und lieferte neun Vorlagen. Er ist ein Schlüsselspieler, den Atlético unter keinen Umständen verlieren will. Im August 2024 hatte man 75 Millionen Euro nach Manchester überwiesen.
Ob Barças Abwerbeversiche mit Atletico Madrids Attacke beendet sind? Das bleibt abzuwarten. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge haben die Blaugrana den Argentinier zum Wunschspieler für die Nach-Lewandowski-Ära auserkoren, parallel buhlt auch PSG. Klar ist aber: Wer Alvarez wirklich will, muss sich auf eine Schlammschlacht einstellen – und auf einen Verein, der gerade die Geduld verloren hat.







































