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·5. Februar 2026

Heftige Vorwürfe gegen Bayern-Bosse nach Endlos-Poker mit Upamecano

Artikelbild:Heftige Vorwürfe gegen Bayern-Bosse nach Endlos-Poker mit Upamecano

Der FC Bayern München steht vor einer Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano – nach langem Poker. Didi Hamann ist entsetzt über die Begleitumstände.

Dayot Upamecano wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim FC Bayern voraussichtlich verlängern. Der Rekordmeister hatte sich monatelang um die Unterschrift des Franzosen bemüht, dessen Seite ließ mit der Unterschrift aber auf sich warten.


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Weil es keine Fortschritte gab, setzte der FCB dem Innenverteidiger eine Deadline. Laut Sky war diese abgelaufen, erst danach soll sich Upamecano gemeldet und zugesagt haben. Jetzt kommt es übereinstimmenden Medienberichten zufolge doch zur Vertragsverlängerung – wohl zu den zuvor ausgehandelten Konditionen.

"Das ist für den Verein ein Armutszeugnis, wenn das so gewesen sein sollte", poltert Ex-Bayern-Star Dietmar Hamann bei Sky. "Wenn das so war, dann zeigt das, wie schwach der FC Bayern aktuell ist", so der Experte weiter.

Bayern hätte Upamecano nach Auslaufen der Deadline ein erneutes Angebot machen sollen, "mit 70 bis 75 Prozent" der zuvor gebotenen Summe. "Wenn die Deadline abgelaufen ist, dann gibt es das Angebot nicht mehr."

Die Umstände des Millionen-Pokers mit Upamecano, der unter anderem vom FC Liverpool umworben werden soll, stößt Hamann sauer auf: "Die Bayern sind Beifahrer bei den Verhandlungen." Der Spielerberater würde den Rekordmeister vorführen.

Bruchhagen übt ebenfalls Kritik

Neben Haman zeigt sich auch Heribert Bruchhagen irritiert. "Nachverhandeln würde bei mir bedeuten, dass ich ein verschlechtertes Angebot mache, und wenn man diese Linie konsequent beibehält, nutzt man seinem eigenen Verein und die Spieler werden sich darauf einstellen", so der ehemalige Boss von Eintracht Frankfurt laut Sport1.

Dass Upamecano mit einem Vereinswechsel liebäugelte, kann der Ex-DFL-Geschäftsführer ebenfalls nicht nachvollziehen: "Der FC Bayern ist ein Topverein, da geht man doch nicht weg."

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