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·3. Februar 2026

Causa Upamecano: „Zeigt die Machtlosigkeit des FC Bayern“

Artikelbild:Causa Upamecano: „Zeigt die Machtlosigkeit des FC Bayern“

Die monatelange Hängepartie um Dayot Upamecano sorgte zuletzt für hitzige Diskussionen. Unter anderem gab es scharfe Kritik von Dietmar Hamann. Der frühere Bayern-Profi sieht im Umgang des Rekordmeisters mit dem Innenverteidiger ein grundsätzliches Problem.

Hintergrund der Debatte ist die jüngste Kehrtwende in der Causa Upamecano. Wie mittlerweile klar ist, hat der Franzose dem Bayern-Angebot zugestimmt. Hamann sprach bei Sky offen von „Machtlosigkeit“ und zeichnete den Verlauf der Verhandlungen detailliert nach. Bereits im März des vergangenen Jahres habe es zwischen Klub und Spieler eine grundsätzliche Einigung gegeben. Damals wäre eine Verlängerung zu deutlich günstigeren Konditionen möglich gewesen. Stattdessen verlängerte Bayern zunächst mit Jamal Musiala und Alphonso Davies. Beide bekamen üppige Gehälter und hohe Handgelder.


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Hamann kritisiert die Gehaltsebene beim FC Bayern

Genau das habe laut Hamann eine neue Dynamik ausgelöst. Upamecano habe registriert, in welchen Dimensionen sich die neuen Verträge bewegten, und daraufhin auch höhere Forderungen gestellt. Zwar sei man im Mai erneut nah an einer Einigung gewesen, doch dann habe der Verein während der Klub-WM einen Verhandlungsstopp bis nach dem Transferfenster ausgerufen. Im Herbst wurden die Gespräche wieder aufgenommen. Dann aber unter völlig veränderten Vorzeichen. Auch wenn es am Ende zu einem Deal kommt: Für Hamann liefen die Verhandlungen nicht gerade ideal.

Besonders kritisch sieht Hamann die aktuelle Gehaltsebene, über die nun diskutiert werde. Dass Bayern Anfang Februar einem Verteidiger rund 20 Millionen Euro pro Jahr in Aussicht stellen musste, sei kaum vermittelbar. „Das verdient nicht einmal Virgil van Dijk in Liverpool und Maldini ist er auch nicht“, so Hamann. Er erinnerte zudem daran, dass der Franzose in seinen ersten Jahren in München oft wegen individueller Fehler kritisiert worden sei und zeitweise sogar als Verkaufskandidat galt.

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Foto: IMAGO

Unterm Strich sei die Situation bezeichnend. Die Bayern, die im März bereits eine Einigung hatten, laufen ihrem Spieler ein Jahr später hinterher. Für Hamann ist klar: „Das zeigt die Machtlosigkeit des FC Bayern.“

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