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·14. Februar 2026

Heimsieg gegen Union: Königsdörffer schießt den HSV ins Mittelfeld!

Artikelbild:Heimsieg gegen Union: Königsdörffer schießt den HSV ins Mittelfeld!

Was sind das für Big Points! Der HSV hat sich durch einen dramatischen 3:2-Heimsieg über Union Berlin auf den neunten Tabellenplatz vorgearbeitet. Ransford Königsdörffer avancierte mit einem Doppelpack zum Matchwinner.

Die Rothosen starteten druckvoll und übernahmen zügig das Kommando. In den Anfangsviertelstunde spielte sich ein Großteil der Partie in der Unioner Hälfte ab. Die gefährlichste Szene besaß Bakery Jatta, der in höchster Not von Rani Khedira gestoppt wurde (3.).


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Doch die Eisernen kamen mit fortlaufender Dauer besser in die Begegnung. Andrej Ilic und Jordan Torunarigha krachten im Strafraum zusammen, worauf Steffen Baumgart energisch einen Elfmeter forderte (19.). Wenig später entschied Schiedsrichter Florian Badstübner nach einem hohen Bein von Nicolás Capaldo tatsächlich auf Strafstoß. Leopold Querfeld verwandelte sicher und brachte die Berliner in Führung (28.)

Der HSV ließ sich von diesem Rückschlag allerdings kaum beirren und kam zügig zum Ausgleich. Nach einem feinen Konter über Fabio Vieira und Robert Glatzel überwand Ransford-Yeboah Königsdörffer FCU-Keeper Frederik Rönnow überlegt zum 1:1 (35.).

In der Nachspielzeit wurde es richtig wild: Ilic verfehlte nach einem haarsträubenden Fehler des herauseilenden Heuer Fernandes das verwaiste HSV-Tor (45.+2). Jordan Torunarigha hatte den Angreifer noch entscheidend gestört. Quasi im Gegenzug drehte der HSV Aufsteiger dann das Spiel. Eine flache Hereingabe von Jatta verwertete Capaldo mit etwas Dusel zum 2:1. (45.+2).

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Foto: Getty Images

Königsdörffer sichert HSV den Heimsieg

Auch nach der Pause blieb der HSV zunächst spielbestimmend und zeigte teils durchaus reife Ballzirkulationen. Nach starker Balleroberung von Vieira kam Königsdörffer halblinks zum Abschluss, verzog jedoch knapp am Tor vorbei (58.).

Doch nach etwa einer Stunde kippte das Duell. Tim Skarke (64.) und der auffällige Ilic (69.) besaßen aussichtsreiche Gelegenheiten auf das 2:2. Richtig Glück hatte der HSV, als Derrick Köhn einen wuchtigen Freistoß aus über 20 Metern nur an die Latte setzte (71.).

Letztlich war es der herausragende Königsdörffer, der die Gastgeber nach Vorlage von Giorgi Gocholeishvili und anschließender Einzelleistung auf die Siegerstraße brachte (82.). Durch den 2:3-Anschlusstreffer von Ilic hielt Union das Spiel jedoch bis zur letzten Sekunde völlig offen. Der HSV brachte diesen Vorsprung aber mit viel Kampf über die Zeit. Durch den Sieg über den direkten Tabellennachbarn dürfen sich die Hanseaten sogar über den Sprung auf Tabellenplatz neun freuen.

Hamburger SV – 1. FC Union Berlin 3:2 (2:1)

HSV: Heuer Fernandes, Jatta (74. Gocholeishvilli), Capaldo (87. Elfadli), Vuskovic, Torunarigha, Muheim, Remberg, Vieira, Otele (72. Dompé), Königsdörffer (87. Mikelbrencis), Glatzel (72. Poulsen)

Union Berlin: Rönnow, Trimmel, Doekhi, Querfeld, Nsoki (83 Burke), Köhn, Khedira (75. Kral), Kemlein (83. Schäfer), Jeong (61. Burcu) , Ansah (61. Skarke), Ilic

Tore: 0:1 Querfeld (28.), 1:1 Königsdörffer (35.), 2:1 Capaldo (45.+2), 3:1 Königsdörffer (82.), 3:2 Ilic (89.)

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