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·13. Juli 2026
Hein oder Schlager? So ist der Stand im Werder-Tor

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·13. Juli 2026

Nach dem Abgang von Mio Backhaus zum SC Freiburg war eigentlich fest davon auszugehen, dass Karl Hein den freien Platz im Tor von Werder Bremen einnehmen würde. Nach seiner Leihe wurde der Este mit der Perspektive, die neue Nummer eins zu werden, fest verpflichtet. Umso mehr überraschte kürzlich die Meldung, dass sich die Grün-Weißen nun auch noch mit Alexander Schlager verstärkt haben.
Der 30-Jährige, der eine sehr ordentliche WM mit dem österreichischen Nationalteam hinter sich hat, kommt nach seinem Vertragsende ablösefrei von RB Salzburg und wird sich sicher nicht freiwillig auf die Bank setzen. Muss sich Hein nun also doch auf einen offenen Konkurrenzkampf einstellen?
"Grundsätzlich geht es nicht um Versprechen, wer wie viele Minuten auf dem Platz bekommt, sondern darum, wie wir miteinander umgehen", erklärt Daniel Thioune gegenüber der Deichstube. "Bei Karl verhält es sich so, dass er schon in der letzten Saison ins Qualifying gegangen ist für diese Saison. Es war das Beste, was uns in der vergangenen Saison passieren konnte – dass wir zwei überragende Torhüter hatten."
Obwohl Hein in der vergangenen Saison in Abwesenheit des verletzten Backhaus nur zwei Einsätze absolvieren durfte, betont Thioune den hohen Stellenwert des 24-Jährigen, der den Stammkeeper zu Höchstleistungen antrieb. "Der eine spielt jetzt europäisch und der SC Freiburg hat sehr viel Geld für ihn ausgegeben, was auch damit zusammenhängt, dass Karl sehr viel Druck gemacht hat", so der SVW-Trainer.
Nachdem Werder drei Millionen Euro Ablöse für Hein an den FC Arsenal überwies, wird er "mit einem Vorsprung in die Vorbereitung gehen", verrät Clemens Fritz. Der Geschäftsführer Fußball der Norddeutschen betont aber: "Wir leben eben auch in einer Leistungsgesellschaft. Auf jeder Position bei uns gibt es einen Konkurrenzkampf."

Alexander Schlager wird bei Werder zunächst in der Rolle des Herausforderers sein | Charlotte Wilson/GettyImages
Somit wird sich Schlager, der erst nach seinem Urlaub Ende Juli zu seinen neuen Teamkollegen stoßen wird, zunächst in der Rolle des Herausforderers befinden. "Alex weiß um seine Rolle. Und wir wissen, dass er sofort da ist, wenn irgendetwas passiert", sagt Thioune und verspricht: "Er wird sich nicht damit begnügen, die Nummer zwei zu sein."
Im Klartext: "Karl hat gerade die Nase vorn. Wenn seine Leistung stimmt, muss sich Alex richtig auf die Füße stellen. Aber im umgekehrten Fall werde ich auch Leistung honorieren, wenn sie entsprechend ist."
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