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·25. Februar 2026

Hertha BSC: So steht es um Leitls Zukunft

Artikelbild:Hertha BSC: So steht es um Leitls Zukunft

Hertha BSC kann den Aufstieg schon Ende Februar abhaken. Nach der blamablen 2:5-Pleite in Paderborn, die sogar noch höher hätte ausfallen können, beträgt der Rückstand auf Rang drei schon satte elf Punkte. "Wir brauchen nicht mehr über den Aufstieg zu sprechen", gestand Trainer Stefan Leitl ein.

Damit ist auch klar, dass Leitl das an ihn gesteckte Ziel verfehlt. Für Hertha gab es vor Saisonbeginn nichts anderes als den Aufstieg, nun geht es in den letzten elf Spielen nur noch um die goldene Ananas. Und das mit einem Kader, der für Zweitliga-Verhältnisse durchaus stark besetzt ist. Die Folge: Die Luft für Leitl wird dünn, wie die Sport Bild berichtet; über eine Ablösung zum Saisonende wird diskutiert.


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Demnach wird Leitl vor allem vorgeworfen, dass er "die Spielordnung zu oft geändert" habe, so dass auch nach einem Jahr kein wirklicher Stil unter dem 48-Jährigen zu erkennen ist. Der berühmte nächste Schritt - er bleibt unter Leitl noch immer aus.Das lässt sich auch an der Punkteausbeute erkennen: In 35 Liga-Spielen seit seiner Ankunft fuhr Leitl mit Hertha BSC 53 Zähler ein. Macht im Schnitt 1,5 Zähler pro Spiel; hochgerechnet auf die Saison 51 Punkte. Diese Ausbeute hat in der 2. Bundesliga noch nicht mal für die Relegation gereicht. Insofern hat der Trainer nur wenig Argumente auf seiner Seite, um in der kommenden Saison den nächsten Anlauf zum Aufstieg leiten zu dürfen.

Was Leitl zudem angehaftet wird: Mit Fabian Reese hat er in der 2. Bundesliga einen absoluten Ausnahmespieler im Kader. Doch Leitl vermochte es nicht bzw. zu spät, die richtige Position für Reese zu finden.

Somit sprechen viele Faktoren für eine Trennung vom aktuellen Trainer. Passend dazu berichtet die Sport Bild auch, dass Hertha den Trainermarkt schon sondiere.

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