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·16. Februar 2026

Hertha fällt wieder zurück: "Glauben bis zum Ende daran"

Artikelbild:Hertha fällt wieder zurück: "Glauben bis zum Ende daran"

Bei Hertha BSC kommen nach dem nächsten Rückschlag im Kampf um die Bundesliga-Rückkehr allmählich Durchhalteparolen in Mode. Auf die 2:3-Heimpleite gegen Mitkonkurrent Hannover 96 ohne ihren gesperrten Trainer Stefan Leitl auf der Bank reagierten die Berliner mitunter auch mit Trotz.

Sieben Punkte Rückstand auf Relegationsplatz

Die Schwierigkeiten beim Hauptstadtklub im Umgang mit der bitteren Realität ließ Mittelfeldroutinier Paul Seguin nach dem siebten Spiel ohne Sieg in den vergangenen acht Begegnungen besonders erkennen. "Wir haben", meinte der 30-Jährige mit demonstrativer Zuversicht, "wir haben es immer noch selbst in der Hand und werden bis zum Ende daran glauben."


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Durch die vierte Heimniederlage allerdings – dem schon achten Auftritt ohne Erfolg im insgesamt zwölften Spiel vor den heimischen Fans – könnte die "alte Dame" am Ende des oberen Tabellendrittels ihre Erstliga-Hoffnungen erheblich eher als erwünscht begraben müssen. Denn Berlins Rückstand zumindest auf den Aufstiegsrelegationsrang (SV Elversberg) wuchs durch den Dämpfer gegen Leitls früheres Team zwölf Runden vor Saisonschluss um zwei Zähler auf immerhin sieben Punkte an.

Entsprechend resümierte Fabian Reese, nach der schon vorentscheidenden 2:0-Pausenführung der Gäste neben Julian Eitschberger (90.+2) einer der beiden Berliner Torschützen (53.), durchaus mit einem realistischen Blick auf die unangenehme Situation. "Wir waren in der ersten Halbzeit energetisch nicht auf dem höchsten Niveau, in den Zweikämpfen ein bisschen zu spät im eigenen Ballbesitz zu unpräzise und haben Geschenke des Gegners nicht angenommen. Nach dem Seitenwechsel gezeigt, dass wir es können. So reicht es insgesamt aber nicht, um gegen eine Topmannschaft zu bestehen", sagte der Kapitän ebenfalls in den Vereinskanälen.

Weber: "Noch genügend Spiele"

Sportdirektor Benjamin Weber hingegen wirkte in seiner Analyse mindestens nich so klar sortiert. "Man kann den Jungs nicht vorwerfen, dass sie nicht wollten. Wir haben am Anfang nicht die nötigen Intensität gehabt", sagte Weber tatsächlich in einem Atemzug.

Für das nächste Spiel am Sonntag beim oberen, jedoch schon sechs Punkte enteilten Tabellennachbarn SC Paderborn nahm Weber weiteren Druck von Herthas Mannschaft. Das Duell mit Hannover wäre "kein Endspiel" gewesen, vielmehr blieben „´"trotzdem noch genügend Spiele".

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