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·19. April 2026
Hertha-Knackpunkt Chancenverwertung: „Das ist extrem ärgerlich“

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Für Hertha BSC sieht es immer mehr danach aus, dass man ein weiteres Jahr in der zweiten Liga verbringen wird. Die Partien gegen Kaiserslautern und Braunschweig haben aber ein Problem herauskristallisieren lassen: die Chancenverwertung.
Bereits im Heimspiel gegen Kaiserslautern (0:1) hat sich die miserable Chancenverwertung mehr als deutlich gemacht. Vielmehr hat sich die Mannschaft von Stefan Leitl ein Gegentreffer eingefangen, die drei so wichtigen Punkte sind an die Pfälzer gegangen. Das Auswärtsspiel in Braunschweig sollte ein „Gamechanger“ werden, so hat es Leitl in der Pressekonferenz vor der Partie genannt.
Der Reihe nach: Fabian Reese hat Hertha erstmal per Elfmeternachschuss die Führung beschert. Die Berliner blieben dran und suchten den Weg nach vorne. Um paar Chancen zum 2:0 zu nennen: Reese hätte rund zehn Minuten nach seinem Elfer seinen zweiten Treffer schießen können, doch traf nur das Außennetz. Luca Schuler hatte gleich zweimal das 2:0 auf dem Fuß, aber traf erst den Innenpfosten und in der zweiten Hälfte dann die Latte.
Braunschweig wurde stärker und hat schließlich durch ein schönes Tor von Max Marie den Ausgleich erzielt und somit einen Punkt gesichert. Nach einer starken ersten Halbzeit ist Hertha komplett eingebrochen. „Der Knackpunkt war die Chancenverwertung, dass wir das zweite Tor nicht gemacht haben“, ist sich Sportdirektor Benni Weber in der Mixed Zone nach dem Spiel sicher.
Tjark Ernst, der ein herausragendes Spiel gemacht hat und beim Gegentreffer so gut wie machtlos war, spricht von Kleinigkeiten: „Ich glaube, dass wir heute zweimal Aluminiumpech hatten. Da kann man dann auch wenig Vorwürfe machen, wenn der Ball ein paar Zentimeter weiter flacher ist oder ein bisschen weiter links. Dann ist er im Netz“, so der Torwart auf Fussballdaten-Nachfrage.
„Ich glaube, das sind dann Kleinigkeiten. Das macht keiner mit Absicht. Wir hatten die Chancen gehabt. Ich meine, das ist letztendlich erstmal das, was zählt. Und am Ende war es heute nicht, dass wir sie leichtfertig hergeschenkt haben, sondern dass halt Kleinigkeiten dann nicht gepasst haben. Und das ist extrem ärgerlich“, findet Ernst.
„Wenn du das 2-0, das 3-0 machst, dann sieht das schon wieder ganz anders aus. Dann brauchst du hier auch nicht zu zittern“, meint auch Toni Leistner, der enttäuscht hinzufügt: „Dann können wir am Ende froh sein, dass wir noch einen Punkt mitgenommen haben“.
In der Tabelle steht Hertha weiter auf dem sechsten Rang, mit 48 Punkten. Auf den Relegationsplatz fehlen jetzt sieben Punkte, bei vier verbleibenden Spielen braucht man die Aufstiegschancen nicht mehr bewerten. Ein weiteres Jahr im Unterhaus steht bevor.
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