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·21. September 2026
Hertha-Star vor offener Zukunft: Boss mit Ansage

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·21. September 2026

Hertha BSC verlor im vergangenen Sommer nahezu jeden Leistungsträger. Nicht so aber Linus Gechter, der von den Berlinern als unverkäuflich eingestuft wurde. Eine Entscheidung, die sich sportlich bislang bezahlt gemacht hat, denn am grandiosen Saisonstart der Alten Dame hat Gechter als Abwehrchef einen großen Anteil.
Finanziell aber ging Hertha mit dem Wechselverbot des Eigengewächses ein Risiko ein, da Gechters Vertrag am Saisonende ausläuft. Es droht also ein ablösefreier Abgang – für die klammen Berliner ein doppelt bitterer Schlag.
"Für ihn eine sehr günstige Situation. Für uns eine weniger günstige", sagte Hertha-Coach Stefan Leitl zur Bild hinsichtlich Gechters Vertragslage. "Linus ist ein fantastischer junger Spieler, der am Anfang seiner Karriere steht. Man sieht diese Entwicklung Tag für Tag."
Was übrigens auch für andere Klubs gilt. Zuletzt wurde Gechter mit Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach, RB Salzburg und Como 1907 in Verbindung gebracht. Macht der 22-Jährige so weiter, dürfte er sich im kommenden Jahr vor Angeboten kaum retten können.
Hertha will trotzdem nichts unversicht lassen, um den auslaufenden Vertrag des gebürtigen Berliners zu verlängern. "Linus ist eines der Gesichter dieses Klubs. Einfach ein Top-Innenverteidiger. Das bleibt kaum jemandem verborgen. Natürlich würden wir ihn gerne über den Sommer hinaus hierbehalten", teilte Geschäftsführer Dr. Peter Görlich der Bild mit. Gleichzeitig machte der Hertha-Boss klar, dass die Mittel der Alten Dame weiterhin begrenzt sind: "Es ist ja nicht nur Linus, der in dieser Situation ist. Die Frage ist immer: Sind wir in der Lage, zu verlängern? Wir sind sicherlich nicht in der Lage, zu verlängern mit einem Aufschlag. Das ist in unserer Situation kein Selbstläufer. Wir werden aber nichts unversucht lassen, optimal im Sinne der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit, aber eben auch der strategischen Kaderplanung und der Werterhaltung zu agieren."
Sollte Gechter nicht einmal eine Gehaltserhöhung winken, wird das Unterfangen einer Verlängerung natürlich noch einmal schwieriger. Daher wäre ein Aufstieg nicht nur aus sportlicher Sicht wichtig, um Gechter zu halten – auch finanziell wäre Hertha dann wohl in der Lage, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Bei einem Verbleib in der 2. Liga dürfte er so oder so nicht zu halten sein.
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