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·15. September 2026
Herthas Senkrechtstarter Adewumi ist im Visier von Rangnick

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Offensivdrang, viele Tore und Profis, die mit Spielspaß in jede Partie gehen. Mit Oluwaseun Adewumi sticht einer am meisten hervor. Unlängst hat Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick ein Blick auf den Youngster geworfen.
Vergleicht man den Saisonstart mit dem vom letzten Jahr, finden sich die Anhänger von Hertha BSC in einer Parallelwelt. "Es ist unfassbar was ihr macht. Wir können es alle gar nicht glauben", hieß aus dem Auswärtsblock nach dem 3:1-Auswärtssieg beim VfL Osnabrück. Die Euphorie bei den Anhängern ist groß, aber auch innerhalb der Mannschaft spürt man sie. Speziell muss man auf Oluwaseun Adewumi blicken, der in sechs Pflichtspielen bereits drei Tore erzielte und in Osnabrück erstmals in der Startelf stand.
Der Österreicher war der erste Neuzugang der Herthaner, in einem Sommer, der von einem großflächigen Umbruch geprägt war. Insgesamt gab es 16 Abgänge, mit Adewumi nur vier Verpflichtungen – eine fest, drei Leihen. Zu den Leihgaben gehört der 21-Jährige, der vor allem durch seine Geschwindigkeit hervorsticht. Letzte Saison, als er noch für Cercle Brügge spielte, wurde er mit 37,9 km/h geblitzt. Dazu kommt seine Torgefahr, die Herthas offensiver Spielanlage zugute kommt. Und bislang funktioniert.
Einen solchen Traumstart hat wohl niemand erwartet: fünf Siege in fünf Ligaspielen, dazu das Weiterkommen im DFB-Pokal. Und Adewumi hat bislang eine tragende Rolle hier gespielt – erst als Joker, und nun in Osnabrück erstmals von Beginn an. Er holte viele Freistöße raus, auch den in der 50. Minute, der schlussendlich die 1:0-Führung durch Kapitän Josip Brekalo einleitete. Dass die Blicke auf den Youngster sich vermehren, sollte also keinen wundern. Einer der Blicke gehört definitiv Ralf Rangnick.
Österreichs Nationaltrainer hat Adewumi am Dienstag in den erweiterten Kader der A-Nationalmannschaft für die anstehenden Länderspiele in der Nations League berufen. Dort steht er auf Abruf für die Partien gegen Israel (24.9.), Kosovo (27.9.) und in Irland (1.10.). Fix nominiert ist Adewumi aber in der U21 – für die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele gegen Dänemark (2.10.) und in Wales (6.10.). Bei der U21 gehört der in Lagos geborene Flügelspieler zu den Leistungsträgern, könnte nun aber aufrücken.
In der Sommervorbereitung sagte Adewumi im Interview mit der Berliner Morgenpost, dass sich "jeder Nationalspieler selbst mit Leistungen" nominiert. "Wenn man gute Leistungen zeigt, werden einem in Österreich keine Steine in den Weg gelegt", erklärte er weiter mit einem Blick in die Zukunft: "Ich hoffe, dass auch meine Zeit kommen wird." So langsam, aber sicher geht es in die richtige Richtung.







































