Fussballdaten.de
·13. September 2026
Osnabrück schaltet zu spät: Hertha gewinnt fünftes Spiel in Folge

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·13. September 2026

Die Siegesserie von Hertha BSC setzt sich fort, gegen den VfL Osnabrück wurde es gegen Ende nochmal spannend. Aber das 1:2 von Jonathan Gomez blieb der einzige Treffer der Hausherren. Am Ende setzte Farid Alfa-Ruprecht den Deckel drauf.
Nach dem 3:1-Sieg an der heimischen Bremer Brücke hat VfL-Trainer Timo Schultz in seiner Startelf im Gegensatz zum 3:1-Sieg gegen Eintracht Braunschweig eine Änderung vorgenommen. Leonhard Münst steht für den angeschlagenen Ismail Badjie in der Formation.
Gegenüber Stefan Leitl musste in seiner Formation auf der Doppelsechs eine kleine Veränderung vornehmen. Pascal Klemens übernahm für den gesperrten Paul Seguin. Zudem feierte Oluwaseun Adewumi sein Startelf-Debüt – statt Soufian Gouram kam er auf der Zehn zum Einsatz. Rückkehrer Deyovaisio Zeefuik saß nach seiner Rot-Sperre erstmal auf der Bank.
Aufstellungen:
VfL Osnabrück: Krumrey – Wiemann, Müller, Fabinski – Gomez, Jacobsen, Wagner, Kammerbauer – Münst, Beck – Meißner
Hertha BSC: Gersbeck – Pedersen, Kolbe, Gechter, Eitschberger – Sessa, Klemens – Brekalo, Adewumi, Thorsteinsson – Grönning
Osnabrück begann mit zwei Einwürfen nach einer Ungenauigkeit von Gersbeck, ohne gefährlich zu werden. Hertha antwortete mit zwei Abschlüssen, die jedoch vorbeigingen. Beide Teams starteten wach, Hertha ließ den Ball laufen, agierte aber mit Risiko. Kolbe verlor einmal den Ball, ohne Folgen. Der VfL verschob kompakt und lauerte auf Konter. Pedersen vergab die erste klare Berliner Chance, sein Schuss ging flach links vorbei. Brekalo sah früh Gelb nach Treffer gegen Fabinski.
Thorsteinsson leitete per Hacke weiter, Krumrey hielt sicher. Hertha kombinierte eng, Brekalo verzog erneut. Ein Fehlpass des Kapitäns brachte Meißner ins Spiel, Gersbeck klärte im Herauslaufen. Meißner kam später zum Abschluss, Gechter blockte aber zur ersten VfL-Ecke. Osnabrück übernahm kurz die Kontrolle, profitierte von Berliner Ballverlusten. In der 23. Minute vergab Grönning die große Chance, nachdem Krumrey Thorsteinssons Flanke nur abprallen ließ.
Hertha blieb druckvoll, Thorsteinsson scheiterte an Jacobsen. Auf der Gegenseite parierte Gersbeck stark gegen Gomez. Brekalo zwang Krumrey zu einer Parade, die folgende Ecke verpuffte. Gechter sah Gelb nach Grätsche. Gersbeck klärte später per Kopf nach schwachem Zuspiel. Hertha blieb aktiv, Thorsteinsson vergab aus 16 Metern. Damit endete die erste Hälfte.
Hertha meldet sich vorne an und gewinnt
Beide Teams kamen unverändert aus der Pause, nun aber bei starkem Regen und Wind. Hertha näherte sich sofort wieder dem Osnabrücker Strafraum, Grönning erzwang eine Ecke, die jedoch verpuffte. Beck brachte Adewumi an der Mittellinie zu Fall und sah Gelb. Den Freistoß leitete Brekalo kurz ein, Eitschberger flankte, Krumrey faustete – der Ball landete erneut bei Brekalo, der aus der zweiten Reihe flach ins linke Eck traf. Hertha führte 1:0. Pedersen vergab kurz darauf, Fabinski sah Gelb nach Halten gegen Brekalo.
In der 58. Minute gab es Elfmeter für den VfL Osnabrück: Klemens bekam den Ball an den Arm, Weller sah sich die Szene an. Meißner trat an, Gersbeck parierte stark, Kolbe klärte den Nachschuss. Der VAR bestätigte die Entscheidung, Hertha blieb vorn. Sessa verzog aus der Distanz, Meißner scheiterte später an Gechter. Brekalo blieb aktiv, zog nach innen und schloss ab.
Kyereh und Nilsson kamen, Nilsson vergab direkt frei vor Krumrey. Die folgende Ecke führte zum 2:0: Pedersen flankte, Thorsteinsson verlängerte, Sessa traf im Fallen. Osnabrück antwortete mit einer Flanke von Gomez, die sich über Gersbeck ins Lattenkreuz senkte – 1:2. Meißner scheiterte erneut an Gersbeck, Klemens musste behandelt werden. Hertha wechselte mehrfach, muss aber dem Druck der Osnabrücker standhalten. Am Ende setzte der eingewechselte Alfa-Ruprecht den Deckel drauf mit dem 3:1.
VfL Osnabrück - Hertha BSC 1:3 (0:0)
0:1 Josip Brekalo (50')
0:2 Kevin Sessa (70')
1:2 Jonathan Gomez (82')
1:3 Farid Alfa-Ruprecht (90'+2)
Live







































