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·2. Mai 2026

Hindernis im Trainer-Poker: Diese Forderung stellt Xabi Alonso bei einem Chelsea-Wechsel

Artikelbild:Hindernis im Trainer-Poker: Diese Forderung stellt Xabi Alonso bei einem Chelsea-Wechsel
Artikelbild:Hindernis im Trainer-Poker: Diese Forderung stellt Xabi Alonso bei einem Chelsea-Wechsel

Xabi Alonso könnte beim FC Chelsea als neuer Trainer übernehmen. Die Blues haben ihre Nachfolger-Suche längst eingeleitet, der Leverkusen-Coach zählt an der Stamford Bridge zu den Top-Kandidaten. Erste Gespräche mit den Beratern des 44-Jährigen haben laut Informationen des Chelsea-Insiders Simon Phillips bereits stattgefunden. Allerdings hat der Spanier eine klare Bedingung formuliert.

Alonso pocht auf mehr Kontrolle

Konkret verlangt Xabi Alonso deutlich mehr Mitsprache bei sportlichen Entscheidungen, als sie ihm Chelsea bislang anbieten will. Aus den Gesprächen seines Beraterstabs heraus soll der 44-Jährige laut Phillips‘ Substack-Newsletter „a bit more control“ gefordert haben, also ein wenig mehr Kontrolle. An dieser Frage könnte sich die Verpflichtung letztlich entscheiden.


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Der Klub aus West-London setzt auf ein vielschichtiges Modell, in dem Sportdirektoren und Analysten eine tragende Rolle bei Transfer- und Kaderfragen spielen. Der Cheftrainer agiert innerhalb dieses Systems, ohne alleinige Entscheidungsfreiheit über den Kaderaufbau. Diese Arbeitsteilung hat in der Vergangenheit nicht jedem Coach behagt.

Alonso will keinen zweiten Madrid-Frust

Bei Real Madrid musste der ehemalige Profi auf Einfluss bei Kaderaufbau, Spielerprofilen und sportlicher Ausrichtung weitgehend verzichten. In Leverkusen hat Alonso hingegen bewiesen, was er mit voller Rückendeckung erreichen kann: 2024 führte er Bayer 04 Leverkusen ungeschlagen zum historischen Double aus Meisterschaft und Pokalsieg.

Auch andere Trainerkandidaten sollen ähnliche Bedenken geäußert haben. Hinzu kommt, dass Alonsos wachsendes Renommee ihm mehrere Optionen offen lässt. Mehrere europäische Top-Adressen sollen den Spanier genau beobachten. Die Gespräche zwischen Chelsea und der Alonso-Seite befinden sich nach wie vor in einem frühen Stadium. Wie weit die Engländer ihrem Wunschtrainer entgegenkommen werden, dürfte sich hingegen erst in den kommenden Wochen zeigen.

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