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·28. Mai 2026
Historischer Beschluss des Justizministeriums: Das unaufgeklärte Bus-Attentat von 2015 auf Fenerbahce wird komplett neu aufgerollt!

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·28. Mai 2026

Ein tiefes Trauma der türkischen Sportgeschichte steht überraschend vor einer vollständigen juristischen Aufarbeitung, nachdem die oberste Justizbehörde des Landes ein historisches Machtwort gesprochen hat. Auf Anordnung von Justizminister Akin Gürlek wurde der bewaffnete Angriff auf das Lager von Fenerbahce am 4. April 2015 erneut untersucht. Das Justizministerium traf als Ergebnis einer intensiven Prüfung durch die Forschungsabteilung für unbekannte Täter eine weitreichende Entscheidung über einen außerordentlichen Gesetzesbeschluss zugunsten des Aktenrechts. Damit wird die damalige Akte im Zusammenhang mit dem lebensgefährlichen bewaffneten Angriff auf den Fenerbahce-Mannschaftsbus im Trabzoner Stadtteil Sürmene nach mehr als einem Jahrzehnt des Stillstands offiziell wieder geöffnet.
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Die Behörden reagieren mit diesem drastischen Schritt auf das anhaltende Verlangen nach lückenloser Aufklärung innerhalb der sportlichen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Über seine offiziellen Social-Media-Kanäle erklärte Justizminister Gürlek unmissverständlich, dass dieser Anschlag tiefe Spuren im Gedächtnis der Nation hinterlassen habe und ein absolut inakzeptabler Akt gegen den Geist des Sports gewesen sei. Dass der Vorfall trotz der verstrichenen Jahre nie vollends beleuchtet wurde und die Ermittlungen schließlich in einer Nichtverfolgung mündeten, verletze bis heute das öffentliche Gewissen. Der Minister betonte, dass man die Erwartung von Gerechtigkeit aufmerksam verfolgt habe. Durch die Ermittlungsabteilung für unbekannte Verbrechen wurde nun der rechtliche Weg geebnet, um die frühere Einstellungsverfügung aufzuheben. Man wolle alle Facetten dieses hasserfüllten Angriffs aufklären, jegliche Fahrlässigkeiten aufdecken und im Einklang mit dem Willen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sicherstellen, dass kein Vorfall im Dunkeln verbleibe.
Die Nachricht von der Wiederaufnahme des Verfahrens löste im Lager des Istanbuler Traditionsvereins eine Welle der Genugtuung aus, da der Klub seit Jahren unermüdlich für diesen Moment gekämpft hat. Der Vorsitzende der Ratsversammlung bei Fenerbahce, Sekip Mosturoglu, brachte die Erleichterung der gesamten Gemeinde unmittelbar zum Ausdruck. Mit diesem Beschluss, welcher den Weg für die Aufhebung der damaligen KYOK-Einstellungsverfügung endgültig frei mache, sei der Glaube fest verankert worden, dass die materielle Realität nun endlich ans Licht kommen werde. Die Vereinsfunktionäre sehen in dem ministeriellen Erlass eine Bestätigung ihrer unnachgiebigen Haltung.

Foto: IHA
Auch der langjährige Vereinspräsident fand deutliche Worte des Dankes für das entschlossene Handeln der staatlichen Institutionen in dieser sensiblen Angelegenheit. Ali Koc betonte in einer offiziellen schriftlichen Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi die staatstragende Dimension des damaligen Vorfalls. „Der bewaffnete Angriff auf unseren Mannschaftsbus am 4. April 2015 ist ein geplantes Attentat, das nicht nur auf unseren Verein, sondern auch auf den Frieden unseres Landes abzielt. Obwohl seit dieser verräterischen Tat Jahre vergangen sind, bleibt unsere Entschlossenheit, die Täter vor Gericht zu bringen, ohne den geringsten Kompromiss bestehen“, unterstrich der Funktionär. Für den Verein sei diese juristische Wende ein Meilenstein in einem geduldig und hartnäckig geführten Rechtsstreit. Das Funktionärsteam habe sich in den vergangenen Jahren nie damit begnügt, das Thema bloß an den Jahrestagen zu erwähnen; es sei oberste Priorität gewesen, die Akte vor dem Verstauben in den Regalen zu bewahren und die Vertuschungsversuche gemeinsam mit den Vereinsanwälten zu durchkreuzen.
Die juristische Aufarbeitung des Attentats eint die sonst oft zerstrittene Vereinspolitik, da alle Fraktionen die Verfolgung der Täter als unverhandelbare Pflicht der blau-gelben Identität begreifen. Der Klubfunktionär fügte hinzu, dass die Verteidigung der Rechte von Fenerbahce keine Frage von temporären Titeln oder aktuellen Vorstandsämtern sei, sondern eine Frage der Zugehörigkeit, die ein Leben lang Bestand habe. Man werde den Prozess nun mit dem gleichen Glauben und der gleichen Entschlossenheit direkt im Epizentrum des Geschehens weiterverfolgen. Diese positive Entwicklung solle ein Vorbote dafür sein, dass die dunklen Hände im Hintergrund endlich zur Rechenschaft gezogen werden, während man darauf vertraue, dass die zuständigen staatlichen Organe diesen Prozess nun zu einem gerechten Ende führen werden.

Foto: IHA
In eine ganz ähnliche Richtung argumentieren die alternativen Führungskräfte des Vereins, die das Thema im Falle einer Amtsübernahme ebenfalls zur absoluten Priorität erklären wollen. Der Präsidentschaftskandidat Aziz Yildirim bezeichnete den Beschluss zur Wiederaufnahme als einen äußerst kritischen, historischen und zutiefst erfreulichen Schritt im Namen der Manifestation der Gerechtigkeit. In einer der dunkelsten Nächte der Fußballgeschichte seien der Frieden des türkischen Sports und die Integrität des Landes ins Visier genommen worden. „Diese Entscheidung ist ein Hinweis darauf, dass unser berechtigte sAufbegehren und unser Streben nach Gerechtigkeit, das wir seit Jahren verfolgen, auf höchster Ebene unseres Staates reagiert haben. Diese dunkle Nacht zu erhellen, ist unsere Verpflichtung“, hielt der erfahrene Funktionär kämpferisch fest. Parallel dazu signalisierte auch der Präsidentschaftskandidat Hakan Safi seine volle Unterstützung für das Verfahren. Die einzige Erwartung der Öffentlichkeit und der Gemeinde bestehe darin, den gesamten Nebelvorhang über diesem schwarzen Ereignis, das fast das Leben der Mannschaft gefordert hätte, vollständig zu lüften. Nach einem potenziellen Amtsantritt werde sein Vorstand diesen heiklen Prozess mit maximaler Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit überwachen.







































