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·5. September 2026
Hoeneß lobt El Khannouss nach Stuttgarts Kantersieg gegen Köln

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·5. September 2026

Bilal El Khannouss ging in die erste Heimpartie des VfB Stuttgart in der neuen Bundesliga-Saison mit reichlich Druck nach ereignisreichen acht Monaten. Der marokkanische Nationalspieler antwortete darauf mit einer der komplettesten Leistungen seiner Stuttgarter Karriere beim 4:1-Sieg am Freitagabend gegen den 1. FC Köln.
El Khannouss begann anstelle des verletzten Tiago Tomás, als die Mannschaft von Sebastian Hoeneß nach der 1:5-Auftaktniederlage beim FC Bayern München auf eine sofortige Reaktion aus war. Der 22-Jährige tat dabei deutlich mehr, als nur auszuhelfen.
El Khannouss bereitete Stuttgarts erste große Chance des Abends mit einer überragenden Flanke in der neunten Minute vor, die Josha Vagnoman aus kürzester Distanz irgendwie an die Latte setzte. Nachdem Stuttgart durch Dzenan Pejcinovic ein zweites Mal Aluminium getroffen hatte und weiter Chancen liegen ließ, nahm der Marokkaner die Dinge schließlich selbst in die Hand.
In der 39. Minute nahm El Khannouss einen Pass von Vagnoman rund 30 Meter vor dem Tor auf, zog direkt auf die Kölner Abwehr zu, ließ mehrere Gegner stehen, tunnelte Luka Lochoshvili und traf abgefälscht zur hochverdienten Führung der Gastgeber.
El Khannouss war auch am wichtigen zweiten Stuttgarter Tor nach Kölner Druckphasen direkt nach dem Wiederanpfiff maßgeblich beteiligt. Seine starke Ballannahme auf der linken Seite ging einem Steilpass auf Maximilian Mittelstädt voraus, der für Grischa Prömel zurücklegte, der nach einer Stunde auf 2:0 stellte.
Der Treffer beendete Kölns Comeback-Versuch praktisch.
El Khannouss wurde nach 77 Minuten ausgewechselt, nachdem er ein Tor erzielt und beim nächsten eine wichtige Rolle gespielt hatte. Drei seiner fünf Flanken fanden ihr Ziel, er gewann 56 Prozent seiner neun geführten Duelle und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 34,2 km/h.
Diese Zahlen lieferten die statistische Untermauerung für eine Leistung, die Hoeneß sowohl mit als auch gegen den Ball beeindruckend fand.
Diese Leistung gewinnt noch mehr an Bedeutung, wenn man sie im Kontext von El Khannouss’ turbulentem ersten Jahr im deutschen Fußball betrachtet.
Der Leihspieler von Leicester City hinterließ sofort Eindruck, nachdem er am Deadline Day im vergangenen Sommer nach Stuttgart gekommen war. Nach einem frühen Tor gegen St. Pauli sprach El Khannouss mit großer Begeisterung darüber, Deutsch zu lernen, in die lokale Fußballkultur einzutauchen und seine Entwicklung in der Bundesliga fortzusetzen.
El Khannouss blühte auch im Herbst weiter auf. Als Get German Football News Stuttgarts marokkanischen Vertreter vor dem Afrika-Cup porträtierte, hatte der offensive Mittelfeldspieler bereits sechs Tore und vier Vorlagen in 20 Pflichtspielen gesammelt und sich als eine der auffälligsten Sommerverpflichtungen der Bundesliga etabliert.
Der Afrika-Cup unterbrach diesen Schwung jedoch komplett.
El Khannouss gelang für Marokko im Turnier keine Torbeteiligung und anschließend tat er sich nach seiner Rückkehr nach Deutschland enorm schwer. 2026 stand er nur in zwei der ersten fünf Spiele des VfB, für die er spielberechtigt war, in der Startelf, und Hoeneß nahm ihn nach einer besonders enttäuschenden Vorstellung gegen St. Pauli sogar zur Halbzeit herunter. Dann kam der nächste drastische Umschwung.
El Khannouss traf im Februar beim 4:1-Auswärtssieg in der Europa League bei Celtic doppelt und verdiente sich damit die Auszeichnung als GGFN-Spieler des Spiels für eine Leistung, die seine lange Schwächephase endlich beendete. Ein lächelnder El Khannouss erklärte danach „Ich bin zurück“ und räumte offen ein, dass ein Spieler in seinem Alter zwangsläufig Höhen und Tiefen erleben werde.
Der Abend bei Celtic stoppte El Khannouss’ Abwärtstrend dennoch nicht vollständig. Im Frühjahr pendelte El Khannouss weiter in und aus Hoeneß’ bevorzugter Startelf. Im weiteren Verlauf der Bundesliga-Saison sollte ihm nur noch ein weiteres Ligator gelingen. Der größte Rückschlag kam, als der Stuttgarter Trainer ihn beim verlorenen DFB-Pokal-Finale im Mai gegen den FC Bayern München nicht in seine Startelf berief.
Diese Entscheidung sollte später ein wichtiger Teil der Diskussion über El Khannouss’ Zukunft werden.
Stuttgart verpflichtete El Khannouss dennoch fest, und seine anschließenden Leistungen für Marokko bei der WM 2026 sorgten dafür, dass der ehemalige Leicester-Profi in ein weiteres Sommer-Transferfenster als heiß begehrter Spieler ging.
GGFN berichtete Ende August, dass Newcastle United eine Anfrage für El Khannouss gestellt hatte. Auch Tottenham Hotspur, Everton und Crystal Palace wurden mit einer Rückholaktion des ehemaligen Leicester-Spielers nach England in Verbindung gebracht.
Später stieg auch Galatasaray in das Rennen ein. Das konkreteste späte Angebot kam letztlich aus Saudi-Arabien. Al-Ittihad bot Berichten zufolge 40 Mio. Euro, doch El Khannouss lehnte die Möglichkeit eines Wechsels in die Saudi Pro League ab.
Die Transferfrist verstrich, und El Khannouss blieb in Stuttgart.
Wenige Tage später lieferte der Marokkaner eine eindrucksvolle Erinnerung daran, warum ihn so viele Klubs im Sommer beobachtet hatten.
Hoeneß hob El Khannouss’ Leistung auf der Pressekonferenz nach dem Spiel besonders hervor und betonte, dass der Einfluss des Offensivspielers weit über sein spektakuläres Führungstor hinausging.
„Er verdient auf jeden Fall ein Sonderlob“, sagte Hoeneß auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Sein [Führungs-]Tor war sehr schön anzusehen. Man muss auch das zweite Tor erwähnen. Seine Ballkontrolle auf dem Flügel und dann dieser Steilpass. Er hatte heute entscheidenden Anteil daran, dass wir das Spiel gewonnen haben, und dementsprechend verdient er diese Anerkennung auf jeden Fall.
„Außerdem möchte ich hinzufügen, dass er ein sehr komplettes Spiel gemacht hat“, fuhr Hoeneß fort. „Er hat sehr verantwortungsvoll verteidigt, sehr intensiv gespielt, viele Duelle initiiert und auch viele davon gewonnen. Das war heute wirklich eine großartige Leistung von Billy [El Khannouss].“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































