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·29. August 2025
„Hoffentlich passiert was“: Freund macht Bayern-Fans Hoffnung auf Transfers

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·29. August 2025
Das Transferfenster biegt auf die Zielgerade ein – und beim FC Bayern könnte sich in den letzten Tagen noch einiges tun. Sportdirektor Christoph Freund hat sich jetzt zur Lage geäußert und weckt Erwartungen.
Noch bleibt dem Rekordmeister ein kleines Zeitfenster, um den Kader für die neue Saison zu optimieren. Und es sieht ganz so aus, als ob sich bis Montagabend tatsächlich noch etwas tun könnte.
Drei Tage vor dem Deadline Day hat sich Sportdirektor Christoph Freund auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Augsburg zur aktuellen Transfersituation geäußert. Dabei zeigte sich der Österreicher vorsichtig optimistisch: „Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch. Hoffentlich passiert was. Ich schließe nichts aus. Es gibt Gespräche, aber es gibt noch nichts zu verkünden.“
Die Aussagen des 48-Jährigen fügen sich nahtlos in das Bild, das der Verein in den letzten Tagen abgibt. Bereits zuvor hatte Sportvorstand Max Eberl betont, dass man in der Schlussphase des Transferfensters „nochmal richtig Vollgas“ geben werde. Klar ist: Die Bayern sondieren weiterhin den Markt – in alle Richtungen.
Ganz oben auf der Liste steht weiterhin Nicolas Jackson vom FC Chelsea. Der 24-Jährige soll per Leihe inklusive Kaufoption an die Isar wechseln. Die finalen Gespräche laufen bereits – eine Einigung wird zeitnah erwartet. Doch es könnte nicht bei diesem einen Neuzugang bleiben. Nach Informationen von Sky ist auch ein weiterer Transfer für die Offensive denkbar, insbesondere für die Flügelposition.
Darauf angesprochen sagte Christoph Freund auf der Pressekonferenz: „Wir schließen nichts aus. Es finden Gespräche statt. In den letzten Tagen des Transferfensters passiert immer viel auf dem Markt. Wir sind involviert, wir sind in Gesprächen.“
Der Kader der Münchner gilt aktuell als relativ dünn besetzt. Eine zusätzliche Option für die Außenbahn würde Trainer Vincent Kompany mehr Flexibilität verleihen. Zwar wird kein spektakulärer Last-Minute-Coup erwartet, doch die Tür für kreative Leihlösungen steht offen. Der Aufsichtsrat hat vorgegeben, nur noch temporäre Verstärkungen zuzulassen.
Bis Montag um 20 Uhr bleibt den Verantwortlichen Zeit, um Gespräche zu finalisieren. Ob daraus konkrete Deals werden, wird sich in den kommenden Stunden zeigen. Klar ist aber auch: Bayern hält sich alle Optionen offen – bis zur letzten Minute.