Nur die Raute
·7. Juni 2026
HSV: Das sagt Polzin zu Pokalgegner Verl

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·7. Juni 2026

Der HSV muss in der 1. Pokalrunde beim SC Verl antreten. Dabei kommt es zu einem schnellen Wiedersehen.
Denn erst in der vergangenen Wochen wurde der Wechsel von Bilal Yalcinkaya zum Drittligisten bekannt. Er gehörte seit 2021 dem Hamburger Nachwuchs an, lief zuletzt für die U21 in der Regionalliga Nord auf. Der Sprung in dem Profibereich gelang dem in der abgelaufenen Spielzeit durch einen Fußbruch gestoppten U17-Weltmeister von 2023 allerdings nicht. Der Schritt soll zukünftig beim SC Verl gelingen.
Genau dorthin zieht es den HSV zwischen dem 21. und 24. August zur 1. Runde im DFB-Pokal, weshalb Trainer Merlin Polzin betonte: „Wir freuen uns auf das Aufeinandertreffen mit dem SC Verl und das Wiedersehen mit Bilal.“ Losfee Deniz Aytekin, der seine Schiedsrichterkarriere jüngst beendete, bescherte dem Erstligisten allerdings eine unbequeme Aufgabe. Verl überzeugte in der 3. Liga mit attraktivem Offensivfußball, stellte mit 82 Toren den besten Angriff und belegte am Ende Rang sechs, wobei er zwischenzeitlich sogar am Aufstieg schnupperte.

Foto: IMAGO
Coach Tobias Strobl qualifizierte sich für die Herausforderung die Mission Wiederaufstieg beim VfL Wolfsburg anzugehen. Ein Nachfolger ist bislang noch nicht bekannt. Er wird jedoch auf ein stabiles Fundament zurückgreifen können, dass dem HSV möglicherweise vor Probleme stellt. Trotzdem betonte Polzin: „Für uns ist es das erste Pflichtspiel in der neuen Saison – da wollen wir voll da sein, unserer Rolle als Bundesligist unbedingt gerecht werden und eine Runde weiterkommen.“
In der Vorsaison tat sich sein Team in der Auftaktrunde bei Oberligist Pirmasens äußerst schwer, rettete sich erst in letzter Minute in die Verlängerung und gewann glücklich. Das Aus setzte es letztlich im Achtelfinale vor heimischer Kulisse nach Elfmeterschießen gegen Holstein Kiel und sorgte für große Ernüchterung.
In der kommenden Spielzeit will der HSV eine größere Rolle spielen. So ist es zumindest den Worten von Polzin zu entnehmen: „Der DFB-Pokal ist ein überragender Wettbewerb, dessen besonderer Reiz mit seinem Motto ‚Gewinner bleibt‘ für sich spricht.“ Der erste Schritt soll in Ostwestfalen erfolgen. Die dortige Sportclub Arena wird aller Voraussicht nach ausverkauft sein, fasst sie doch lediglich 5.200 Plätze.
Foto: IMAGO







































